Unermüdliches Repair-Café Rosenheim

von Redaktion

Spendengelder aus der Feier fließen in ein Maniok-Projekt in der Elfenbeinküste

Rosenheim – Das Repair-Café Rosenheim, das vor acht Jahren am 8. Januar 2015 startete, holte am 2. Februar sein „Achtjähriges“ Bestehen, mit einer kleinen Feier nach.

An diesem Abend ging es wie immer intensiv um elektrische Kleingeräte und die Reparatur von Fahrrädern, das Kleben kaputter Bücher und das Nähen defekter Kleidung.

Es wurden auch Ratschläge erteilt, wie man Laptops und Smartphones besser bedient und auf welche Dächer eine Photovoltaikanlage passt.

Bereits ab 16 Uhr standen die Besucher schon Schlange, obwohl erst ab 17 Uhr das Reparatur-Team startklar war. Die Feier begann daher erst um 20 Uhr.

Zur Feier gab es Familienpizza für das Team, das an diesem Abend mit 20 Personen vertreten war. Georg Schmid erläuterte die Symbolkraft der „Acht“, die in vielen Wortschöpfungen zu finden ist. Waltraud Reich begleitete mit Gitarre ein selbstverfasstes Lied und blickte dabei auf „Freud und Leid“ der vergangenen acht Jahre zurück. Bettina Maier verteilte an die Teammitglieder als Andenken einen Achterknoten aus Sisal.

Aus München waren eigens zwei Mitglieder der Kolpingsfamilie angereist, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie ein Repair-Café abläuft und welche Maßnahmen nötig sind, um ein solches gründen zu können.

Anlässlich des achtjährigen Bestehens hat sich das Repair-Café-Team Rosenheim entschlossen von den Spendengeldern, die von den Besuchern in die „Spendenschweinchen“ gesteckt werden, mit 800 Euro ein Maniok-Projekt in der Elfenbeinküste zu fördern und an einen Rosenheimer Entwicklungshelfer zu übergeben.

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