Rosenheim – Bereits im November 2022 haben Mitarbeiter des österreichischen Energieunternehmens „Verbund Innwerke“ begonnen, Hochwasserschutzmaßnahmen im Mündungsbereich der Mangfall in den Inn umzusetzen. Aufgrund der Arbeiten war zunächst zwischen Eisenbahnbrücke und Innsbrucker Straße der Radweg auf dem südlichen Ufer der Mangfall gesperrt. Nun ist der Weg dort wieder befahrbar, dafür wird nun auf der nördlichen Seite gearbeitet.
Hintergrund sind vermehrte Sedimentablagerungen, die vermutlich eine Folge vergangener Hochwasserführungen, insbesondere des Hochwassers 2017, sind. Die jüngsten Abflussberechnungen haben gezeigt, dass bei Hochwasser im Inn der Rückstau auch den Wasserspiegel einer gegebenenfalls ebenfalls hochwasserführenden Mangfall beeinflussen kann. Deshalb müssen die Mangfalldämme zwischen dem Fußgängersteg am Freibad und der Eisenbahnbrücke erhöht werden.
In diesem Bereich ist das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim für die Gewässerunterhaltung zuständig und plant bereits eine dauerhafte, umfassende innenstädtische Hochwasserschutzmaßnahme.
Im März wieder
befahrbar
Um bis dahin den Hochwasserschutz zu sichern, baut der „Verbund“ in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Wasserwirtschaftsamt Rosenheim auf beiden Seiten eine niedrige Betonmauer entlang der Dämme auf. Der nördliche Dammweg ist für die Dauer der Baumaßnahmen gesperrt. Eine Umleitung für Radler und Fußgänger ist eingerichtet und führt über die gegenüberliegende Uferseite. Im März 2023 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.