Peek & Cloppenburg unter Schutzschirm

von Redaktion

Wie es jetzt mit dem Rosenheimer Standort am Max-Josefs-Platz weitergeht

Rosenheim – Peek & Cloppenburg ist offenbar insolvent. Das haben mehrere Medien übereinstimmend berichtet. Demnach hat die Geschäftsführung von Peek & Cloppenburg am Freitag, 3. März, beim Amtsgericht Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Galeria Karstadt Kaufhof ist es der nächste Modehändler, der ums Überleben kämpft. „Die Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf befindet sich in einem Schutzschirmverfahren, dafür haben wir uns aktiv entschieden“, teilt ein Pressesprecher des Unternehmens auf OVB-Anfrage mit. Der Geschäfts- und Verkaufsbetrieb werde ihm zufolge im Schutzschirmverfahren uneingeschränkt fortgesetzt. Der Schutzschirm ist ein gerichtliches Restrukturierungsverfahren. Es verbindet die vorläufige Eigenverwaltung mit dem Ziel der frühzeitigen Vorlage eines Insolvenzplans, um hierdurch eine Sanierung des Unternehmens zu erleichtern.

Auf die Frage, was dieser Schritt für den Standort in Rosenheim bedeutet, antwortet der Sprecher der Modehauskette: „Eine Schließung von Häusern ist nach aktuellen Planungen nicht beabsichtigt, Maßnahmen zur erforderlichen Anpassung der Profitabilität und Rahmenbedingungen einzelner Standorte werden jedoch geprüft.“

Während bei Galeria von den 131 Standorten bis zu 90 geschlossen werden sollen, will Peek & Cloppenburg auch im Sanierungsverfahren an seinen 67 Häusern festhalten. „Unsere Verkaufshäuser bleiben geöffnet. Auch während des Schutzschirms stehen wir unseren Kundinnen und Kunden wie bewährt mit einem umfangreichen Sortiment an allen unseren Standorten zur Verfügung“, sagt Thomas Freude, Geschäftsführer der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf. Auch der Online-Shop sei weiterhin Teil des Geschäftsmodells und unverändert erreichbar.Anna Heise

Artikel 2 von 11