Vom Fensterstock-Hias bis zum Wasen-Rap

von Redaktion

Unter dem Motto „So ein Theater“ findet ein witziger und humorvoller Abend statt

Pang – Der stellvertretende Vorsitzende des Historischen- und Heimatvereins Pang, Peter Dinzenhofer senior, war Spielleiter und Organisator des bunten Abends unter dem Titel „So ein Theater“.

In der kurzweiligen Aufeinanderfolge von Blasmusik, Couplets, Sketchen und Gedichten sowie Schlagern und Liedern fungiert Dinzenhofer als Moderator mit hintersinnigen Erklärungen und motiviert die Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen: Speziell für diese Aufführung wurde von Hans Demberger junior die Musikkapelle „Die Zammquiafetn“ mit Maria Antretter, Christine Bauer und Markus Bucher sowie Thomas Dinzenhofer, Steffi Grießer, Rudolf Pietzinger und Johannes Rutz arrangiert.

Das Gesangs- und Gitarrenduo Therese Busch und Georg Kaffl bezauberte mit Liedern wie „Wuids Wasser“ und „Weit, weit weg“. Mit Variationen aus Karneval in Venedig und Liedern von den Beatles begeisterte ein Trompetentrio mit Dominik Lang, Thomas Dinzenhofer und Johann Weber das Publikum. Eine notensichere Bank war Andreas Penninger am E-Piano zusammen mit Gesangssolist Franz Unterlinner beim Hobellied und dem Ohrwurmschlager Tiritomba. Zudem spielte er zusammen mit Georg Kaffl das Volksliad vom Fensterstock-Hias, und mit Therese Busch das umgedichtete Viakerliad.

Variantenreich war auch Gesangsstar Reinhold Gietl. Mit Therese Busch entführte er mit einem Harry-Belafonte-Medley nach Jamaika, jammerte als Tevje aus Anatevka bei dem Lied „Wenn ich einmal reich wär“ und rief Fußballfans mit dem Gassenhauer „Der Theodor im Fußballtor“ auf den Plan. Die Überraschung des Abends bot der Wasen-Rap. Eine pfiffige Hymne an den Wasen mit seine „Leut“ und von allem „Ebbs“ aus der Feder von Dinzenhofer, trefflich gesungen, gesteppt und gerappt.

Zwischen der Musik gab es Sketche, wie den Doktorbesuch oder den Elternsprechtag. Die Bühnentalente Claudia Koziolek, Andreas Gartner, Bernadette Bucher und Hans Demberger senior gaben dabei ihr Bestes. Peter Dinzenhofer senior visualisierte italienisch gängige Fußballbegriffe, vom heißen über den angeschnittenen bis zum ruhenden Ball.

Nach drei Stunden entließ der Vorsitzende Hans Demberger senior das Publikum mit Musik der „Zammquiafetn“. fxk

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