Squash-Projekt vermittelt Spaß an der Bewegung

von Redaktion

Rosenheimer Verein organisiert Projekt – Grundschule Pang gewinnt Sportmeisterschaft

Rosenheim – Das Schulprojekt „Squash“ des Rosenheimer Squash-Trainers Rudi Rohrmüller fand seinen Höhepunkt bei den Schulsportmeisterschaften im Squash Tower Rosenheim. Elf Teams aus fünf Schulen zeigten ihre in den Trainingseinheiten gelernten Kenntnisse.

Gemischte Teams spielten in zwei Altersklassen um Pokale und Medaillen. „Tolle Ballsporttalente bei Mädchen und Jungs – alle zeigten Kampfgeist und Einsatz“, freute sich die Schulsportbeauftragte von „Squash in Bayern“, Kathrin Rohrmüller.

In der Kategorie der dritten bis fünften Klassen fungierten erfahrene Rosenheimer Squasher als Schiedsrichter. Die Lehrerin musste nach einem verlorenen Spiel so manche Träne trocknen. Die Stimmung beim Anfeuern der Mitschüler war sensationell.

Doro Papadakis von der siegreichen Grundschule Pang lobte: „Für den Zusammenhalt in der Klasse sind solche Sportveranstaltungen eine tolle Sache, darum sind wir auch dabei, sobald es sich einrichten lässt.“

Nach den vorentscheidenden Gruppenspielen wurden die Plätze eins bis acht mit drei Jungs und einem Mädchen pro Team ausgespielt. „Extrem knappe Duelle, und oft gewann der Glücklichere oder der, der am wenigsten nervös war“, stellten die Lehrer Andreas Heisig und Heiko Jäger von der Volksschule Aising fest.

Den härtesten Widerstand leisteten der Panger Schule die Schüler der Grundschule Happing. Sie belegten die Plätze zwei und vier. In der Kategorie der achten bis zehnten Klassen setzte sich zum zweiten Mal hintereinander die Mannschaft der Jungen des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums durch, vor der Wirtschaftsschule Alpenland aus Bad Aibling. Die Bronzemedaille ging an das Mädchen-Team ebenfalls vom Finsterwal- der-Gymnasium.

Hanna Kumberger und Stefan Wanderl, die beide aus dem Schulsportprojekt zum Rosenheimer Squash-Verein (RSQV) fanden und mit Erfolg nationale Turniere spielen, waren der Meinung: „Der freie Schultag war natürlich auch gut, aber den Schulkollegen, die andere Sportarten erfolgreich bestreiten, Squash näherzubringen, und Spaß beim Trainieren zu haben, war eigentlich das Beste an der Schulsportmeisterschaft.“

Als Resümee stellte Vorstandsmitglied Wolfgang Weidinger fest: „Es gibt sie noch: die Jugendlichen und Kinder, die sich bewegen wollen und können. Aber wir müssen ihnen die Möglichkeit in den Vereinen bieten. Und die Eltern müssen auch ihren Teil dazu beitragen, denn keiner brauchte ein Handy oder eine Spielkonsole an diesem Vormittag.“ Ein Dankeschön ging an das Squashcenter und an die vier Schiedsrichter.

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