Zum Artikel „Stadträte für Sanierungspflicht“ (Lokalteil):
Dies ist übergriffig. Dass die Links-Grünen im Rosenheimer Stadtrat einer Sanierungspflicht zustimmen, ist verständlich, denn Linke hatten noch nie ein Problem damit, das Geld anderer großzügig auszugeben. Dass die CSU-Stadträte aber hier ebenfalls zustimmen, ist schon erschreckend. Freie, eigenverantwortliche Entscheidung des Bürgers zählt wohl nicht mehr in der CSU.
Jeder Bürger der eine Immobilie besitzt, macht oder lässt eine Rentabilitätsrechnung machen, wenn es um die energetische Verbesserung seines Hauses geht. Ist die Amortisationszeit zu lange, ist es nicht rentabel. Dann lässt man es. Genauso, wenn die Eigenmittel fehlen oder knapp sind, oder man bekommt aufgrund seines Alters keinen Kredit mehr.
Was die CSU-Stadträte da mitfordern ist eine drastische Übergriffigkeit in das Privateigentum. Die heutige Existenz der Freien Wähler rührt aus der Unzufriedenheit mit der CSU. Diese Entscheidung der CSU Stadträte wird den Freien Wählern wohl bei der bevorstehenden Landtagswahl weitere Stimmen zutreiben und sie freuen sich darauf.
Es ist jetzt bereits absehbar, dass die Fantasien von Herrn Habeck und der EU keine Chancen der Umsetzung haben, wenn man unsere Bürger nicht gezielt verarmen oder in Schulden treiben will.
Die CSU sollte sich sehr gut überlegen, ob sie da mitmachen will, denn der Fördertopf ist schon seit Monaten leer, außer der Staat macht weitere Schulden, die jetzt im Framing-Stil als Sondervermögen getarnt werden.
Herbert Sax
Großkarolinenfeld