Rosenheim – Seit über 30 Jahren ist Maximilian Fahrenschon senior selbstständiger Schausteller. Dieses Jahr organisiert er zum dritten Mal den „Frühling in Rosenheim“ in der Stadt.
Verdienstmöglichkeit
während Corona
Die Veranstaltung wurde 2020 als eine Initiative von Fahrenschon senior und Rosenheims Zweiten Bürgermeister, Daniel Artmann, ins Leben gerufen. Sie zielte darauf ab, eine Verdienstmöglichkeit für die Schausteller während der Corona-Pandemie bereitzustellen, sowie mehr Leben in die Rosenheimer Innenstadt zu bringen.
„Wir arbeiten gut und gerne zusammen, sind seriöse Schausteller aus Rosenheim und Umgebung und wir bemühen uns sehr, auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen“, erklärt Maximilian Fahrenschon auf Anfrage.
Zu den beliebtesten Attraktionen zählen laut Fahrenschon heuer das große Kinderkarussell auf dem Ludwigsplatz und der Kinderwellenflieger beim Salingarten. Das Riesenrad auf dem Ludwigsplatz komme – vor allem bei gutem Wetter – ebenfalls sehr gut an.
Das 24 Meter hohe Karussell wird zum dritten Mal angeboten, nachdem es von Maximilian Fahrenschon junior in Holland vor einem Jahr erworben wurde. Trotz Inflation bleiben die Preise vor Ort gleich, da, wie Fahrenschon betont, die Familienfreundlichkeit im Mittelpunkt steht.
Die Stimmung vor Ort ist laut Fahrenschon „positiv“, trotz des schlechten Wetters. Fahrenschon, seine Ehefrau Christine, die das Kinderkarussell „Bayern Rallye” anbietet, Heinz Krimplstötter von der Mandelbrennerei sowie Andreas Krems, der den Kinderwellenflieger bayernweit präsentiert, heben hervor, dass sich das schlechte Wetter auch auf die Frequenz innerhalb der Stadt auswirkt.
„Beim Wetterwechsel sind die Leute gerne zu Hause. Aber, jetzt, wenn die Ferien losgehen und das Wetter auch wieder schöner wird, dann kommen die Leute auch“, sagt Christine Fahrenschon.
Und auch ihr Mann zeigt sich ziemlich optimistisch: „Wir haben immer irgendwelche Widrigkeiten, aber mit dem schlechten Wetter arrangieren wir uns schon. Wir sind sehr froh, dass wir in der Stadt aufbauen dürfen“, sagt Fahrenschon. Ruth Tadi