Auf der Jagd nach Briefmarken

von Redaktion

Hauptversammlung des Philatelisten-Vereins Rosenheim – Ein Hobby für Jung und Alt

Rosenheim – Der Philatelisten-Verein Rosenheim hielt im März seine Hauptversammlung ab. Zahlreiche Mitglieder waren an den Berichten des Vorsitzenden, des Kassenwarts und des Bücherwarts interessiert. Vorsitzender Roland Bründl begrüßte auch Thomas Heckel, den Vorsitzenden des Landesverbandes Bayerischer Philatelisten-Vereine.

Der Rosenheimer Verein ist wirtschaftlich gut aufgestellt. Eine Reihe neuer Kataloge wurden angeschafft. Die Veranstaltung Großtauschtag/Briefmarkenbörse findet am Sonntag, 30. April, von 9 bis 15 Uhr in der Inntalhalle statt.

26 Mitglieder erhielten an der Versammlung eine Auszeichnung mit Ehrennadel und Urkunde. Für 60 Jahre Mitgliedschaft bedankte sich die Vereinsführung bei Friedhelm Dammers.

Die erste Briefmarke, die „One Penny Black“ mit dem Abbild von Königin Victoria erschien am 1. Mai 1840 in Großbritannien. Bereits 1842 bat eine Sammlerin in der „Times“ um Zusendung von Marken.

Bayern gab am 1. November 1849 die ersten drei Marken zu einem Kreuzer (auch „Schwarzer Einser“ genannt, drei und sechs Kreuzer heraus. 2009 ersteigerte ein Schweizer einen Einser-Kreuzer als Zehnerblock für 320000 Euro. Die bekannteste Briefmarke, die „Blaue Mauritius“ ist zwar nicht die teuerste Marke, hat jedoch einen Wert von etwa 1000000 Euro. Von den 500 ausgegebenen sollen noch zwölf Stück vorhanden sein.

Sammler gründeten 1907 den ersten Rosenheimer-Briefmarken-Verein. Dieser wurde 1945 aufgelöst, auf ihn folgte 1947 der heutige Philatelisten-Verein Rosenheim. Vorsitzender ist seit 2013 Roland Bründl. Derzeit hat der Verein mehr als 100 Mitglieder – Frauen, Männer und Jugendliche – von 16 bis 93 Jahren.

Für einen monatlichen Beitrag von nur 2,50 Euro stellt der Verein den Mitgliedern leihweise und kostenlos die ganze Briefmarkenwelt in entsprechenden Katalogen sowie eine umfangreiche Fachliteratur zur Verfügung.

Der Philatelisten-Verein Rosenheim lädt zum Tauschtreffen ein: jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat, von 9 bis 11 Uhr im Rosenheimer Vereinsraum, Schießstattstraße 9/Erdgeschoss, Wolfgang-Pohle-Sporthalle. Die Verantwortlichen würden gerne weitere Briefmarkensammler begrüßen, oder Gäste, die ihre Schätze begutachtet haben wollen.

„Sammler sind glückliche Menschen“, soll bereits Goethe festgestellt haben.

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