Ein unnötiger Streit

von Redaktion

Fehler passieren. Das ändert nichts an der Tatsache, dass sie ärgerlich sind. Noch ärgerlicher ist es, wenn man, anstatt Fehler zuzugeben, mit dem Finger auf andere zeigt. Im Fall der Panger Feuerwehr auf die Freien Wähler/UP. Die Fraktion hatte die Feuerwehr dafür kritisiert, dass sie die politische Neutralität missachtet, weil sie eine CSU-Veranstaltung bewirbt. Im Programm ihrer 150-Jahr-Feier.

Dass es sich dabei um zwei unabhängige Veranstaltungen handelt, wurde erst später bekannt. Mittlerweile hat die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Pang den Fehler eingeräumt. Nicht aber ohne in Richtung der Freien Wähler/UP zu schießen. Der Vorwurf: Sie haben aus „parteipolitischem Kalkül in Zusammenhang mit den bevorstehenden Landtagswahlen“ gehandelt und die Jubiläumsfeier deshalb boykottiert. Das ist unsouverän und relativiert die Entschuldigung.

Was die Panger Feuerwehr in den vergangenen 150 Jahren geleistet hat, verdient höchste Anerkennung. Dass nun ein politischer Streit im Vordergrund steht anstatt die ehrenamtliche Leistung der Kameraden, hätte vermieden werden können. Sowohl von der Panger Feuerwehr als auch von den Freien Wählern.

Die Feuerwehr hätte ihr Programm sorgfältiger gestalten müssen. Die Freien Wähler hätten das persönliche Gespräch suchen sollen. Beides ist nicht geschehen. Schade: Denn eigentlich sollte es ja um die Menschen gehen, die sich ehrenamtlich und unter großem persönlichen Einsatz für die Gesellschaft engagieren.

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