Auf Einladung der CSU-Ortsvorsitzenden Ulrike Plankl sprach Staatsministerin Michaela Kaniber im Festzelt Pang. In ihrer Begrüßung machte Plankl deutlich, wie wichtig das Thema Landwirtschaft gerade auch für den Rosenheimer Süden sei. Der CSU-Kreisvorsitzende und Zweite Bürgermeister der Stadt, Daniel Artmann, betonte, dass Bayerns Landwirtschaft ein starker Wirtschaftsfaktor sei. Rund 139 Milliarden Euro Umsatz generiere die Land- und Ernährungswirtschaft und circa 940000 Menschen seien in diesem Bereich beschäftigt. Diese wirtschaftliche Bedeutung griff die Agrarministerin auf. „Acht von 30 deutschen Dax-Konzernen sitzen in Bayern. Aber die Land- und Ernährungswirtschaft und das gesamte Agribusiness zählt zu den umsatzstärksten Branchen und kommt gleich hinter den Automobil- und Maschinenbauern“, so Kaniber. Die Landwirtschaft sorge auch dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibe und stärke damit die ländlichen Räume enorm. „Hinzu kommt, dass gerade das Ehrenamt oft von unseren Bäuerinnen und Bauern getragen wird. Dafür gebührt ihnen unser Dank“, stellte die Ministerin fest. Sorge mache ihr der Wolf – hier forderte sie eine Absenkung des Schutzstatus. Abschließend verwies sie auf die Stärke Bayerns. „Wir leben im schönsten Land der Welt. Das soll auch so bleiben.“ Fotos re