In zwei Tagen zu Fuß nach Altötting

von Redaktion

Jedes Jahr am Samstag vor dem Muttertag ziehen seit über 200 Jahren die Fußwallfahrer der Oberlandler aus Rosenheim in die Altöttinger Basilika zum Gottesdienst ein. Da haben sie bereits einen zweitägigen Fußmarsch zurückgelegt. Am Freitag zogen sie vor den Toren Rosenheims an der Schloßberger Pfarrkirche los (Foto). Unter Rosenkranzgebeten und Litaneien geht es dahin. Die Wallfahrt beruht auf einem Gelöbnis aus dem Jahr 1813, als drei Bayern auf dem Russlandfeldzug Napoleons schworen, jährlich nach Altötting zu wallfahrten, sollten sie gesund aus dem Krieg heimkehren. Sie hielten sich aber erst daran, als einer von ihnen tödlich verunglückte. Heute nehmen viele an einer Wallfahrt nicht nur aus religiösen Gründen teil, sondern auch aus sozialen Motiven. Das gemeinsame Gehen, das gemeinsame Ertragen von Anstrengungen, das gemeinsame Beten und Singen verbindet und hilft über manche persönliche Sorge hinweg. Viele der Wallfahrer gehen schon jahrzehntelang mit.Foto Schlecker

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