Dokumentarfilm über Martin Löwenberg

von Redaktion

Rosenheim – Die Filmemacher Petra Gerschner und Michael Backmund kommen am Sonntag, 4. Juni, nach Rosenheim. Im Rahmen eines Open-Air-Kinos in der Innstraße stellen sie den Film „Es kann legitim sein, was nicht legal ist: Martin Löwenberg – ein Leben gegen Faschismus, Unterdrückung und Krieg“ vor. Fast zwei Jahrzehnte lang begleiteten die beiden Filmemacher den im Jahr 2018 verstorbenen Widerstandskämpfer und KZ-Überlebenden Löwenberg mit der Kamera und suchten im Gespräch mit ihm und dem gemeinsamen Freund Konstantin Wecker nach Antworten auf die Fragen: Woher nahm dieser Mann in seinem Alter das Verständnis für die Tat, das Handeln, die jugendliche Ungeduld? Woher kamen seine Kraft und sein Mut? Wie entstand seine Unbeugsamkeit gegenüber staatlicher Willkür und Autoritäten? Ein Filmgespräch mit den beiden Filmemachern eröffnet um 20.30 Uhr den Abend, der von der Geschichtswerkstatt Rosenheim in Kooperation mit der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“, dem Kurt-Eisner-Verein sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern organisiert wurde.

Mit Einbruch der Dunkelheit, gegen circa 21.30 Uhr, wird dann der Dokumentarfilm als Open-Air-Kino im Innenhof der Rosenheimer Innstraße 45a gezeigt. Bei schlechtem Wetter findet die Filmvorführung im Z -linkes Zentrum statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter antifaschismusbleibtnotwendig.rosenheim.tk.

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