Rosenheim wird zunehmend bunter

von Redaktion

Das „Street Art Festival“ lässt die sogenannten Murals an Hauswänden sprießen

Rosenheim – Die bunten Wände in Rosenheim mehren sich – im Rahmen des aktuellen „Street Art Festivals“ der Stadt, organisiert über die Städtische Galerie, haben die teils internationalen Künstler einige „Blickfänge“ hinterlassen. Sie binden sich gut in ihre jeweilige Stadtumgebung ein, wie man an zwei Beispielen in der Färberstraße und am Nörreut erkennen kann. Dahinter stecken konzeptionelle Überlegungen der Beteiligten.

In der Färberstraße hat Christian Hinz alias „Kera“ seine Spuren hinterlassen: An der großen Wand am Stadtbach spiegelt sich das Thema „Wasser“ in sämtlichen Blautönen. Der studierte Grafik-Designer kommt aus Berlin. Bei ihm fließt die „dazugehörige Farbwelt“ in die Werke mit ein, so der Festival-Flyer. Kera war, neben seinem Lehrauftrag für Drucktechnik in Steglitz, als Mural-Künstler weltweit unterwegs, in Katar, Großbritannien und Mexiko. Jetzt hat er dem Stadtbach ein Denkmal gesetzt.

Am Nörreut leuchten farbenfrohe Figuren von einst grau-weißer Wand: Es sind bunt stilisierte Schüler bei einer Begegnung von Gesicht zu Gesicht an der Wand der Johann-Rieder-Realschule, gestaltet von Emily Eldridge aus den USA. Einflüsse aus der Popkultur sind in ihren Motiven wiederzufinden. Eldridge lebte nach ihrem Illustrationsstudium in Hongkong, Tschechien, China und Spanien. Dort hat sie sie in Barcelona weiterstudiert. „Visuell mutige Bilder mit Humor und Witz“ heißt es im Flyer: Das hat sie an der Realschule umgesetzt und sicher zaubern ihre Farben einigen Schülern auf dem Weg in die Schule ein Lächeln ins Gesicht.afr

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