Wasserqualität im Freibad wird rund um die Uhr gemessen

von Redaktion

Probleme wie im Landkreis Fürstenfeldbruck schließen die Rosenheimer Stadtwerke aus

Rosenheim – Sommer im Freibad, damit verbinden viele spielende Kinder, Beckenplanschen und eine unbeschwerte Zeit. Der Duft von frittierten Pommes und Sonnencreme liegt in der Luft. Für die meisten Besucher der perfekte Ort, um sich an den heißen Tagen abzukühlen.

Doch was ist, wenn der hohe Besucherandrang zu einem Problem für die Wasserqualität wird? Das passierte im Freibad im oberbayerischen Mammendorf (Kreis Fürstenfeldbruck) vergangenen Mittwoch. Die Folge: Das Freibad musste schließen und gereinigt werden.

Wie das Landratsamt Fürstenfeldbruck auf seiner Homepage mitteilte, sei bei einer aktuellen Messung festgestellt worden, „dass die zulässigen Grenzwerte teilweise überschritten wurden.“ Der Grund sei eine hohe Belastung von zu viel Schweiß und Sonnencreme im Wasser. Dagegen habe auch das Chlor keine Chance mehr gehabt.

Das Freibad hätte für einen Tag schließen müssen, um umfassend gereinigt und desinfiziert zu werden. Diese Maßnahme sei laut dem Landratsamt Fürstenfeldbruck unumgänglich, damit die Besucher „auch künftig ohne gesundheitliche Bedenken baden gehen können.“

Auch in Rosenheim treiben die hohen Temperaturen viele Besucher in das Freibad. Die Sonnencreme ist bei diesem Wetter ein Muss, um sich vor den Sonnenstrahlen zu schützen. Bislang habe dies laut den Stadtwerken Rosenheim auch noch nicht zu Problemen im Freibad geführt. „Die technische Anlagen zur Wasseraufbereitung und -kontrolle sind bei den SWRO auch für große Besucheranstürme ausreichend dimensioniert“, teilt die Pressestelle der Stadtwerke Rosenheim auf OVB-Anfrage mit. Einzelne Stoffe können allerdings nicht gemessen werden. Wie viel Schweiß oder Sonnencreme sich im Wasser befinde, könne so nicht ermittelt werden.

„Vielmehr wird die Wasserqualität 24/7 automatisiert gemessen und von unserem Fachpersonal überwacht“, heißt es von der Pressestelle. Weiter teilten sie mit: „Anhand der Messwerte wird die Aufbereitung durch Filteranlagen und Chlorung gesteuert, sodass immer eine gleichbleibend hohe Wasserqualität sichergestellt ist.“

Damit gebe es im Freibad Rosenheim keine Bedenken beim Baden. Die Besucher können auch weiterhin die womöglich letzten heißen Sommertage im kühlen Wasser genießen.

Jennifer Beuerlein

Artikel 2 von 11