Rosenheim – In zweieinhalb Monaten sollen die drei Stadtteilkirchen „Inn“, „Am Zug“ und „Am Wasen“ zu einer gemeinsamen Stadtkirche und damit zum größten Pfarrverband weit und breit verschmelzen (wir berichteten). Doch wer steht künftig zusammen mit Haupt- und Ehrenamtlichen an der Spitze von rund 24000 Gläubigen? Personalratssitzungen fanden bereits statt und Abstimmungen wurden organisiert. Doch offiziell äußern will sich das Erzbischöfliche Ordinariat zum neuen Rosenheimer Stadtpfarrer noch immer nicht.
Stattdessen lässt die Antwort aus München Interpretationsspielraum, inwieweit tatsächlich schon ein Geistlicher gefunden ist. „Es ist geplant, die Stelle der Leitung der künftigen Stadtkirche Rosenheim baldmöglichst zu besetzen“, so Ursula Hinterberger von der Pressestelle des Erzbischöflichen Ordinariats auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen.
Bevor ein Name genannt werden kann, müssen ihr zufolge noch Details geklärt werden. „Wir gehen derzeit davon aus, dass die Entscheidung hinsichtlich Person und Zeitpunkt der Neubesetzung noch im September bekannt gegeben werden kann“, heißt es weiter. Somit bleibt es spannend, wie die Rosenheimer Stadtkirche künftig aufgestellt ist.
Fest steht, dass der Zeitplan ambitioniert ist. Bereits Anfang Dezember soll es offiziell „losgehen“ mit dem Aufbauprozess für eine Stadtkirche Rosenheim. Eingeschlossen sein, unter der Leitung eines gemeinsamen Pfarrers, werden in der neuen Stadtkirche neun Pfarrkirchen von Mariä Himmelfahrt im Süden bis St. Michael im Norden sowie sämtliche Filialen im Stadtgebiet.
Aktuell betreuen Dekan Sebastian Heindl, Pfarrer Andreas Maria Zach und Pfarrer Fabian Orsetti dort die Pfarreien und Gläubigen. aez