Rosenheim – Nach genau zwölf Stunden hatten die letzten Akteure die 23. Ausgabe des Rosenheimer Triathlons, der nicht aus den üblichen Sportarten Laufen, Schwimmen und Radfahren, sondern aus Tischtennis, Asphaltstockschießen und Schafkopfen besteht, beendet. Zwar wurde der Sieger des vergangenen Jahres, der TSV Ebersberg entthront, sprach aber dennoch ein Wort bei der Titelvergabe mit.
Der stellvertretende Tischtennis-Abteilungsleiter der Freien Turnerschaft Rosenheim und Organisator Franz Reibl zeigte sich bei der Siegerehrung mit dem zwölfstündigen Ablauf zufrieden. Der Seriensieger TSV Ebersberg musste diesmal der SG Nußdorf/Ebersberg den Vortritt lassen, wobei dieses Team aber die Marke von 800 Punkten knackte. Den Grundstein hierfür legten sie bereits in den Tischtennis-Wettbewerben, die ihnen 354 Punkte einbrachten.
Der Sportverein Pang schnitt dabei am schwächsten ab, ließ dafür aber bei der dritten Disziplin, dem Schafkopfen, die Konkurrenz deutlich hinter sich.
Den Sieg beim Tischtennis holte sich allerdings Phillip Bergmann vom Sportverein Eurasburg. Während sich Josef Carpus einmal mehr als bester Stockschütze bezeichnen durfte, so wurde er als bester Allrounder heuer von Ruppert Lang von der Schützengesellschaft Nußdorf/Ebersberg abgelöst. Die Freie Turnerschaft Rosenheim zeigte sich insgesamt gastgeberfreundlich und landete im Gesamtklassement im Mittelfeld.eg