Rosenheim – Das Vereinsjahr 2023 des Rosenheimer Volkstanzkreises präsentierte sich im Rückblick ziemlich gemischt. Beim Rechenschaftsbericht der Vorstandschaft konnte Vorsitzender Herbert Bogensberger kürzlich von vielen schönen Ereignissen berichten, darunter zwei Volkstanzkursen und dem Auftritt beim Stadtfest.
Besonders hervor hob Bogensberger die starke Beteiligung bei Veranstaltungen zu einer Ausstellung über die Volkstanzpflege in den 1960er- und 1970er-Jahren, die der Landkreis Rosenheim im Schloss Hartmannsberg und im Landratsamt präsentierte, sowie beim Herbstfesteinzug und beim Erntedankfest.
Aber es gab auch einige Wermutstropfen: Der Verein musste aufgrund der enorm gestiegenen Heizkosten das Lichtmesstanzl beim Kistlerwirt in Bad Feilnbach absagen, mit dem er seit Jahrzehnten seine Tanzzeit eröffnet hat. Auch beim Maxlrainer Morgentanzl machte das Wetter kurzfristig nicht mit, sodass auch dieser besondere Volkstanz abgesagt werden musste.
Für das neue Jahr hat sich der Volkstanzkreis viel vorgenommen. Den Kern des Jahresprogramms bilden wie alle Jahre die Übungsabende jeden zweiten Montag im Pfarrheim St. Michael in Rosenheim, außerdem wird der Verein zur Vorbereitung auf die Volkstanz-Saison einen öffentlichen Volkstanzkurs für alle Neu- und Wiedereinsteiger anbieten. Neben drei Volkstanzabenden beim Kistlerwirt in Bad Feilnbach, für die gute Tanzlmusi-Gruppen aus der Gegend gewonnen werden konnten, steht auch wieder das Maxlrainer Morgentanzl auf dem Programm. Des Weiteren möchte sich der Verein am Treffen der „Historischen Trachten in Altbayern“ in Neubeuern beteiligen. Bereits angelaufen sind die Vorarbeiten für den Brauchtumstag, bei dem verschiedene Rosenheimer Traditionsvereine in der Rosenheimer Innenstadt gemeinsam Musik, Tanz, Plattler und vieles mehr präsentieren werden. Auch die Geselligkeit und die Gemeinschaft kommen nicht zu kurz: Es soll wieder ein vereinsinternes Sommerfest geben und zwei Ausflüge sind schon ausgearbeitet. Im Frühjahr wird der Verein die Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck und das Bergisel-Stadion besuchen, für den Herbst ist eine Fahrt in die Wachau geplant.
Abschließend bedankte sich Bogensberger bei allen Mitgliedern für ihre aktive Beteiligung am Vereinsjahr. Ein besonderer Dank galt den Mitgliedern der Vorstandschaft, die sich ehrenamtlich und mit teilweise erheblichem Zeit- und Arbeitsaufwand für den Verein engagiert haben, verbunden mit der Bitte, dies im neuen Jahr fortzusetzen.