Rosenheim – Der Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim traf sich zu seiner 13. Sitzung im Rathaus. In einer umfangreichen Tagesordnung berichtete der Schriftführer Reinhard Mertel von den Rückmeldungen der Aussteller auf der Seniorenmesse im November. Ohne jede Ausnahme seien alle Kommentare höchst positiv gewesen, was den Seniorenbeirat zu einer Fortsetzung der Aktion in 2025 ermutigte.
Im Mai findet der alljährliche Tagesausflug für bedürftige Senioren statt, den erneut der Stadtverband der Arbeiterwohlfahrt außer der Reihe organisiert, weil sich kein anderer Wohlfahrtsträger dazu bereitfand. Auch die bereits traditionelle Reise nach Lazise für behinderte und bedürftige Rosenheimer Senioren ist für den Herbst in Planung.
Der stellvertretende Vorsitzende berichtete aus einer Tagung in Fulda, wo Seniorenbeauftragte und -beiräte aus ganz Deutschland vertreten waren. Dabei, so berichtete Theo Auer, stellten die drei Abgeordneten aus Rosenheim fest, dass die Vertreter der Senioren nicht überall so akzeptiert und in ihren Bemühungen unterstützt wurden wie in Rosenheim. Dafür sprach Auer der Stadtverwaltung wie den politischen Organen seinen Dank aus. Dass es dennoch viel zu tun gibt, zeigte sich im Bericht von Johann Ilsanker, der eine lange Mängelliste beim innerstädtischen Busverkehr vortrug. Der Seniorenbeirat brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass sich nun unter der Eigenregie der Stadt die angesprochenen Missstände gezielter beheben lassen. Der Zustand der öffentlichen Toiletten in der Stadt zeigte sich als weiteres Dauerthema. Die Hygiene in den Anlagen sei höchst abstoßend. Ein Reinigungsdienst sei zu intensivieren. Die entsprechenden Kosten dürften im Hinblick auf die Gesundheit der Bürger kein Hindernisgrund sein. In diesem Zusammenhang wurde auch die Toilettensituation von Behinderten und Rollstuhlfahrern bemängelt. Mit mehreren Beschlüssen des Gremiums wurde der Vorstand beauftragt, entsprechende Anträge an die Stadtverwaltung zu stellen. au