Einkaufserlebnis im Herzen Rosenheims

von Redaktion

Grüner Markt erstmals größer und mit mehr Auswahl – Standbetreiber zufrieden

Rosenheim – Es war ein rundum gelungener Start in eine vielversprechende Saison: Beim ersten großen Grünen Markt am Karsamstag passte alles. Doppelt so viele Fieranten als bisher, ein breites Warenangebot, eine ausgelassene Stimmung und ein weiß-blauer Himmel lockten deutlich mehr Besucher aus Stadt und Landkreis als üblich an. Von den frühen Morgenstunden bis in den Nachmittag hinein entstand so ein neues Einkaufserlebnis im Herzen Rosenheims.

Straßensperrung
macht es möglich

Unter den Gästen waren Oberbürgermeister Andreas März mit Gattin, einige Stadträte sowie Judith Gebhart de Ginsberg vom Stadtmarketing. Nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich dehnte sich der Grüne Markt spürbar aus. So siedelten sich am Ludwigsplatz zwischen dem Kreisverkehr und der Einmündung zur Weinstraße etliche neue Stände an. Möglich macht dieses innovative Konzept eine Vollsperrung der Straße, die ab sofort jeden Samstag von 6 bis 15 Uhr in Kraft tritt. Wegen des Ausbaus der Kaiserstraße ist der Ludwigsplatz in diesem Jahr ohnehin nur eingeschränkt vom Individualverkehr befahrbar.

Das sorgt nicht nur für wesentlich mehr Aufenthaltsqualität, sondern vermeidet auch Verkehrslärm. Die „Neuen“ fügten sich in das Geschehen ein und bildeten einen fließenden Übergang zum „Frühling in Rosenheim“, der sich derzeit vom Vorplatz der Kirche Sankt Nikolaus zum Max-Josefs-Platz anschließt. Mit dabei sind Irene Volpato und Massimiliano Gianotti mit Spezialitäten aus Turin wie frische Pasta, Olivenöl, Wein und Pestos. Direkt daneben sind Christina Heimbeck und Erich Pindl aus Schechen mit Gewürzen, Kräutern, Bonbons und Tee vertreten.

Am Stand von Lilifer Sadak aus Fürstenfeldbruck erfreuen türkische und griechische Spezialitäten den Gaumen – Kostproben inklusive. Eine bunte Palette an Fleisch und Wurst bietet Franz Eisgruber aus Gars mit Hildegard Aimer an. Von der hauseigenen Bio-Landwirtschaft stammen Schwein, Rind, Kalb und Lamm. Neu sind die Rosenheimer Jakob Strixner und Maximilian Spindler. Sie verkaufen nicht nur Kaffee, sondern servieren auch Espresso und Cappuccino samt Gebäck und Zimtschnecken. In den Liegestühlen des örtlichen Startups „Newseed“ lassen sich die Spezialitäten zwischen Targobank und Trachten Unterseher genießen. Fair gehandelte Schokolade – auch in flüssiger Form zum Trinken – bietet Miriam Greiner aus Stephanskirchen auf Höhe des Mittertors an. Ebenso hinzugekommen sind naturbelassener Wein, mehr Obst und Gemüse sowie samstags auch regionale Lebensmittel des Rosenheimer Vermarktungsunternehmens RegRo. Palmbuschen und Osterschmuck rundeten das Angebot speziell am Karsamstag ab.

Fangfrischer Fisch
und Brotzeit

Zum Auftakt spielte die „Kollerfuizn-Musi“, der der ehemalige Bürgermeister Anton Heindl einen Schnaps spendierte. Wie bisher lässt das Standard-Sortiment zwischen dem Marktfrauen-Brunnen und der Adlzreiterstraße keine Wünsche offen. Honig, Butter, Käse, Obst, Gemüse, Brot, Kuchen, Feinkost, Lebensmittel und vieles mehr lockt viele Käufer aus Stadt und Umland. Zur Brotzeit und zum Mittagessen gibt es fangfrischen Fisch, Würstl, Wraps, Panini und Säfte.

Vielfältig ist die Auswahl in den Cafés Brzo und Da Noi sowie in der Gastronomie wie Agrar 80/20, Essbar, Hans im Glück oder im „Zum Johann Auer“. Bäckerei Wolter, Reformhaus Wieser und der Blumenladen Flower Power von Heidi Pütz runden das Sortiment ab und sorgen dafür, dass keine weiteren Wege notwendig sind, um die Einkaufsliste abzuarbeiten. Durchweg zufrieden zeigten sich Hubert Lohberger, Obermeister der Metzgerinnung, und seine Frau Angelika. Sie betreiben nicht nur eine Metzgerei am Salzstadel, sondern engagieren sich auch mit Herzblut im Förderverein „Markt am Ludwigsplatz“.

Der Auftakt am Karsamstag sei gelungen, Fieranten und Kunden seien zufrieden. Jetzt gelte es, auf Kontinuität zu setzen und Nachsteuerungsbedarf – eventuell mehr Sitzgelegenheiten – in Ruhe zu identifizieren. Beide sind überzeugt, dass sich der Grüne Markt gut entwickeln wird.

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