So viele Feuerwehreinsätze wie noch nie zuvor

von Redaktion

Jubiläumsjahr bei der Feuerwehr Westerndorf St. Peter: Preisverleihungen und neues Ehrenmitglied

Rosenheim – Bei der 150. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Westerndorf St. Peter warf das Gründungsfest, das die Floriansjünger von 1. bis 5. August feiern, seine Schatten voraus. Im Rahmen der Versammlung übernahm Oberbürgermeister Andreas März die Schirmherrschaft für das Gründungsfest. Vorstand Christian Egger berichtete, dass die Vorbereitungen im Zeitplan sind.

Der Schriftführer und der Kassier berichteten über das vergangene Vereinsjahr. Das Vereinsleben kehrte nach den Corona-Jahren wieder zur Normalität zurück. Kommandant Peter Höhensteiger trug seinen Bericht über die Ereignisse im Bereich der aktiven Mannschaft vor.

166 Einsätze im vergangenen Jahr

Die Floriansjünger wurden zu 116 Einsätzen alarmiert – so viele wie noch nie zuvor. Es wurden insgesamt 1720 Einsatzstunden geleistet. Um auf die steigende Zahl an Einsätzen vorbereitet zu sein, wurden in Übungen und Lehrgängen sowie Arbeitsdiensten weitere 1580 Stunden erbracht. Auch über die Nachwuchsarbeit konnte im Jahr 2023 Positives berichtet werden.

Vier Feuerwehranwärter konnten die Zwischenprüfung der modularen Truppmann – Ausbildung erfolgreich absolvieren. In der Jugendgruppe sind weitere fünf Anwärter, die diese Ausbildung nun durchlaufen, um in Kürze auch die aktive Mannschaft zu ergänzen. Anschließend wurden Ehrungen und eine Beförderung in der Mannschaft verliehen. Maximilian Paulibl wurde zum Löschmeister befördert. Für 25-jährige aktive Dienstzeit erhielten Markus Bliemetsrieder, Josef Thum, Josef Soyer und Christopher Urban das silberne Feuerwehr Ehrenzeichen.

Eine ganz besondere Ehre wurde Michael Neumeier und Alois Walter zuteil. Sie erhielten von Oberbürgermeister März, stellvertretend für den Innenminister Herrmann, das goldene Ehrenzeichen für ihre 40-jährige aktive Dienstzeit und dürfen sich zusätzlich über einen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungszentrum für zwei Personen freuen. Im weiteren Verlauf der Versammlung standen turnusmäßig Wahlen auf der Tagesordnung.

Vorstand Christian Egger wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zum Stellvertreter wurde Peter Bichler gewählt, nachdem sich sein Vorgänger Christian Niggl aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Ebenfalls in ihrem Amt wiedergewählt wurden Kassier Christian Wurm und Schriftführer Benedikt Egner sowie die Kassenprüfer Georg Baumann und Hans-Werner Huber.

Bald Alarm auch

über Digitalfunk

Als Vertrauensleute wählte die aktive Mannschaft Leonhard Moosbauer und Nico Paul. Weiter gab er einen Ausblick in die nahe Zukunft. In wenigen Wochen soll auch die Alarmierung per Digitalfunk erfolgen. Auch in der Bevölkerung hat die Feuerwehr einen hohen Stellenwert. Insgesamt gehören dem Verein 319 Mitglieder an, mit einer durchschnittlich 28 Jahren Vereinszugehörigkeit. Unter den Mitgliedern gab es einige runde Jubilare. Der Vorstand überreichte dafür eine Dankesurkunde. So wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Florian Huber und Marcus Huber geehrt. Für 50-jährige Treue Peter Eder und für 60 Jahre Otto Höhensteiger. Sebastian Höhensteiger wurde sogar für 65-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt.

Zum Schluss wurde einem Feuerwehrmann noch eine große Ehre zuteil. Hans-Werner Huber wurde nach 43 Dienstjahren, davon viele als Führungskraft sowie sechs Jahre als erster Vorsitzender, von der Versammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Diese besondere Bezeichnung tragen ab sofort sechs Mitglieder des Vereins. Vorstand Christian Egger drückte damit stellvertretend für den Verein seinen Dank für das Engagement am Nächsten und für den Verein aus und schloss die Versammlung mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

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