Rosenheim – Das Museumsnetzwerk Rosenheim will die Vielfalt der Museenlandschaft im Rosenheimer Raum ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Darum gibt es heuer zum fünften Mal ein vielfältiges Programm. Titel diesmal: „Analog!“. Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag, 4. Mai, im Technischen Museum BGS Rosenheim im Egarten, Kapellenweg 9, statt.
Das Museumsnetzwerk entstand im Jahr 2012 als Projekt der EU-geförderten Leader-Aktionsgruppe Mangfalltal-Inntal und hat in den vergangenen Jahren vier Gemeinschaftsprojekte durchgeführt. Nun geht es in die fünfte Runde. Gefördert wird das Projekt von der Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis und dem Kulturfonds der Stadt.
Wieder widmen sich verschiedene Museen und kulturelle Institutionen im Rosenheimer Raum einem gemeinsamen Thema. Der Titel lautet „Analog!“. „Das analoge, unmittelbare Erleben von Dingen als Träger von Lebens-/Geschichten, die Authentizität von Orten und Landschaftsraum sind auch in einer Zeit, die von digitalen Technologien und virtuellen Erlebnissen geprägt ist, nicht zu ersetzen“, schreibt dazu Dr. Stefanje Weinmayr, Referentin bei der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern in ihrem Grußwort in der Broschüre, in der alle Veranstaltungen des Projektes nachzulesen sind.
Bezogen werden kann diese Broschüre im Internet hier oder auch vor Ort bei den beteiligten Museen wie dem Städtischen Museum Rosenheim. Das Programm ist breit gefächert. So werden Museumsschätze neu beleuchtet, wie der 11000 Jahre alte Braunbärenschädel oder das römische Körpergrab, der Fernschreiber, das Radio und das Pegelmessgerät. Außerdem im Fokus ist das Handwerk mit Schmieden, Stricken und Schustern gleichwie die Bildende Kunst mit Josua Reichert, Wolf Reuther, Nikolai Molodovsky und der Neuen Brannenburger Künstlerkolonie. Kolbermoor ruft eine ganze „analoge Woche“ aus und Bruckmühl bietet Sommerabende mit Musik.
Insgesamt beteiligen sich 17 Museen und künstlerische Institutionen. In einer Sonderausstellung geht es bis Samstag, 5. Oktober, um das Morsen, Funken und Telefonieren.
Das Technische Museum BGS zeigt die Frühformen der Kommunikation über weite Strecken und lässt sie auch erklingen. Beginn ist um 10 Uhr. Neben Dr. Stefanje Weinmayr wird auch Anke Hellmann, Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim, erwartet.wu