Stadt ist für den Ernstfall gerüstet

von Redaktion

Experten haben Pegelstände im Blick

Rosenheim – Die Aussichten sind nicht die Besten: An diesem Wochenende soll es in Bayern fast durchgehend regnen – Überschwemmung und Hochwasser sind nicht ausgeschlossen. In Rosenheim rechnet man jedoch damit, dass die Lage dennoch entspannt bleibt. In der Stadt werde „kein dramatisches Hochwasser“ erwartet, teilt Dr. Tobias Hafner, Leiter des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim, auf OVB-Anfrage mit. Höchstens am Inn könnte die „Meldestufe 1 geknackt werden“. Die Prognosen seien derzeit aber so, dass weder dort noch an der Mangfall die Hochwasser-Meldestufen überschritten werden. Daher gebe es bisher auch „keine Notwendigkeit“, eine amtliche Warnung vor Hochwasser herauszugeben. Darüber hinaus seien auch keine Maßnahmen gegen mögliche Überschwemmungen eingeleitet worden.

Dennoch habe man sich beim Wasserwirtschaftsamt vorbereitet. Schon seit Mittwoch, 29. Mai, stehe die Behörde mit der Stadt Rosenheim in Kontakt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Zudem wurde die personelle Besetzung des Amtes erhöht, die am Wochenende schnell zusammenkommen könnte – falls sich die Prognosen ändern. „Dazu müssten sich aber die prognostizieren Niederschlagsmengen für Südwestbayern weiter nach Osten verlagern“, sagt Klaus Moritz vom Wasserwirtschaftsamt.

Dann könnte sich auch innerhalb von sechs bis zwölf Stunden die Lage in Rosenheim verschärfen. Auch, weil die Böden aufgrund der vielen Regentage in den vergangenen Wochen nicht mehr viel Wasser aufnehmen könnten. „Wenn sich etwas verändert, werden wir sofort reagieren“, sagt Moritz.

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