Rosenheim – Um den begehrten Wanderpokal zur Fußball-Europameisterschaft in Deutschland spielen zwölf Dorfmannschaften am Samstag, 8. Juni, um 12 Uhr auf dem Panger Sportplatz. Schon seit dem Jahr 2006 – immer analog zur Welt- oder Europa-Meisterschaft – wird das beliebte Turnier ausgetragen. Lediglich durch die Corona-Pandemie und die Winter-Weltmeisterschaft in Katar gab es eine sechsjährige Pause.
Zwölf EM-Länder stehen Pate für je ein Team. Neu ist diesmal, dass neben einer Frau jeweils auch ein Mädchen oder ein Bub unter 14 Jahren auf dem Spielfeld sein muss. „Außerdem sind nur zwei noch aktive Fußballer je Mannschaft auf dem Spielfeld zugelassen“, so Turnierleiter Josef Heller senior im Vorfeld.
Die beiden Erstplatzierten der Gruppen A und B spielen im Halbfinale die Final- Teilnehmer aus. Neben den Titelverteidigern vom FC Schwaig (Spanien) sind diesmal dabei: FC Hohenofen (Polen), Feuerwehr Pang (Frankreich), AS Tralkörper (Schweiz), „De Cobras“ (Kroatien), Traktor Ganslbach (Ungarn), die Familienmannschaft FC Koal (Italien), Apollo 13 (Österreich), „FC Occulto“ (Niederlande), Feuerwehr Aising (England), „Kaltenhaie Pang“ (Portugal) und die Familienmannschaft FC Heller (Deutschland).
In den Mannschaften spielen sämtliche Altersgruppen, so Heller im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Die jüngste Teilnehmerin ist gerade einmal sechs Jahre alt und spielt beim „FC Occulto“, der älteste Kicker ist dagegen 73 Jahre und steht beim FC Koal unter Vertrag. Ein ehemaliger Bundesliga-Profi spielt beim FC Heller und der Torschützenkönig der A-Klasse Gruppe 2 beim FC Schwaig. Opas spielen mit ihren Söhnen und Enkeln, Papas mit ihren Söhnen, Töchtern und Ehefrauen.
Heller: „Der Videobeweis spielt beim Turnier keine Rolle, denn die Spiele werden von erfahrenen Schiedsrichtern geleitet, die für die Gerechtigkeit auf den beiden Klein-Spielfeldern sorgen.“ Gegen 17 Uhr folgt das Endspiel mit sich anschließender Siegerehrung im Sportheim Pang. aez