Rosenheim – Jüngst fand das siebte Klassentreffen der ehemaligen Schülerinnen der Städtischen Mittelschule für Mädchen (heute Realschule) statt, die von 1961 bis 1964 dort ihren Abschluss machten. Das Treffen markierte das 60-jährige Jubiläum ihres Schulabschlusses.
Mit viel Freude und bei schönem Wetter trafen sich die ehemaligen Mitschüler an der Happinger Kirche St. Martin. Bereits vor der Kirche gab es eine fröhliche Begrüßung. Um 11.30 Uhr läuteten die Kirchenglocken zur Feier des Tages. Am Portal empfing die Seelsorgerin Hannelore Maurer die Gruppe und geleitete sie bei den Klängen des Beatles-Songs „Yesterday“ in die Barockkirche. Die Musik weckte Erinnerungen an die 60er- Jahre und an die Jugendzeit der Anwesenden.
Maurer begrüßte die Gäste herzlich und würdigte das diamantene Jubiläum. Anschließend trug die Mitschülerin Rosemarie in einer Lesung Worte und Wünsche vor, die den Anwesenden erkennbar zu Herzen gingen. Eine inhaltsvolle Predigt folgte, in der Gedanken zum Älterwerden, zu den Lebensläufen und zur Lebenshilfe im Einklang mit dem religiösen Leben thematisiert wurden.
Die Gruppe gedachte ihrer fünf verstorbenen Mitschülerinnen Elfriede, Margit, Ursel, Monika und Loretta. Dabei wurde das Lied „Amazing Grace“ von einem Dudelsack gespielt, das bereits in ihrer Schulzeit die Gefühle berührte.
Zum Abschluss beteten die Anwesenden das „Vater unser“ und sangen „Segne du Maria“. Mit dem Segenswunsch von Gott und Maria entließ Hannelore Maurer die Gruppe mit freudigen und dankbaren Herzen.
Im Anschluss ging es zum Mittagessen in den Happinger Hof, wo die Teilnehmer ein harmonisches Miteinander genossen. Dankesworte wurden vorgetragen. Es gab für jede Teilnehmerin ein kleines Kranzerl, mit einem Diamanten gebastelt, und ein passendes Verserl dazu gedichtet.
Der Rest des Nachmittags wurde mit ausgiebigem Essen, Gesprächen und alten Anekdoten verbracht. Mit den besten Wünschen und dem Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen verabschiedeten sich die Teilnehmer und traten die Heimreise an. Bemerkenswert war, dass auch der weiteste und mühsamste Weg nicht gescheut wurde und sogar anstehende Operationen verschoben wurden.