Rosenheim – Die Bundeswehr wird auch weiter die zivilen Katastrophenschutzkräfte bei der Bewältigung von Naturkatastrophen und anderen Ereignissen unterstützen. Das hat Oberstleutnant Andreas Bachmann bei einer Tagung des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern in der Rosenheimer Hauptfeuerwache bekräftigt. Bachmann vertritt den Regionalstab Territoriale Aufgaben der Bundeswehr Süd, zuständig für Oberbayern und Schwaben. Hier wird die Zusammenarbeit von Militär- und Zivilbehörden koordiniert.
Vor den Vertretern von Feuerwehren und Kreisverwaltungsbehörden aus 18 oberbayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten verwies der Oberstleutnant darauf, dass die Bundeswehr trotz der Personalreduzierung auch weiter für die zivile Katastrophenhilfe zur Verfügung stehe. Die weniger gewordenen Auslandseinsätze der Bundeswehr machten das möglich.
Der Rosenheimer Stadtbrandrat Hans Meyrl hatte als Fachbereichsleiter Katastrophenschutz des Bezirksfeuerwehrverbandes zu dieser Tagung eingeladen. Er verwies auf die guten Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, was sich gerade wieder bei der jüngsten Hochwasser-Katastrophe in Oberbayern und Schwaben gezeigt habe. Auch bei verschiedenen Anlässen in Rosenheim habe sich in der Vergangenheit diese Zusammenarbeit bewährt, etwa beim Hochwasser 2013, während der Corona-Krise oder beim Aufbau von Notunterkünften für Flüchtlinge, so Meyrl. bin