Rosenheim – Kirchenpfleger Franz Unterlinner und Hans Demberger, Vorsitzender des Historischen und Heimatvereins Pang, stellten anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“ in anschaulicher Weise die Rundkirche den vielen interessierten Bürgern vor. Vom Bau des barocken Gotteshauses vor über 350 Jahren, über die Finanzierung, die glanzvollen Einrichtungen, bis hin zur einzigartigen Konstruktion einer Rundkirche im Kreuzformat mit der überdimensionalen Zwiebel als Kirchendach erfuhren die Gäste wissenswerte Details, verständlich verpackt in Geschichten mit anschaulichen Dokumentationen. Kurzweilig war die Vorstellung der Altäre mit den bekannten Heiligenfiguren der christlichen Glaubensgeschichte sowie die hochwertigen Ausstattungen in schwarzem Ebenholz und Gold. Ehrfürchtig ging der Blick der Besucher nach oben entlang der Ornamente aus weißem und gelbem Stuck bei den Erläuterungen der lateinischen Inschriften und der Symbole der Kreuzigungsmarter.
Dann der Aufstieg über enge Wendeltreppen hinauf in die einzigartige Balkenkonstruktion der mächtigen Kirchenzwiebel. Seit vielen Jahren setzen spezialisierte Handwerksfirmen nach intensiv vorhergegangenen Prüfungen die aufwendigen Renovierungsarbeiten Schritt für Schritt in die Tat um. Aber der Respekt aller Besucher gilt den damaligen Bauhandwerkern, die mit schier unglaublichem Aufwand, ohne heute bekannte Werkzeuge und technische Unterstützung in denkbar kurzer Zeit ein derartiges bauliches Monument entstehen ließen. fxk