Rosenheim – Rund 200 Einsätze ist die Ökumenische Notfallseelsorge (NFS) im Jahr 2024 gefahren, darunter auch Einsätze in benachbarten Landkreisen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl etwa konstant geblieben. Die Situationen, in denen die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) über die Leitstelle 112 gerufen wird, sind sehr unterschiedlich: Von der Begleitung bei plötzlichem Tod zu Hause bis zur Überbringung von Todesnachrichten nach Unfällen oder Suiziden. Manchmal brauchen auch Ersthelfer eine Unterstützung oder Notfallseelsorger halten die Situation Vermissender mit ihnen aus. Bei den 2024er-Alarmierungen ist nach Informationen der Ökumenischen Notfallseelsorge meist eine Person ausgerückt. Bisweilen wurden auch mehrere Helfer gebraucht, sodass in Summe 250-mal Mitarbeiter der NFS zum Einsatz kamen. Deren Einsatzzeit summierte sich auf rund 590 Stunden. Etwas mehr als 800 Menschen konnte Hilfe in akuter Not angeboten werden. Dabei sieht die Hilfe von unverletzt Betroffenen je nach Ereignis immer sehr unterschiedlich aus: Sie reicht vom einfachen Zuhören über Informationen, die akut nötig sind, bis hin zur Vermittlung zur Polizei oder zu weiterführenden Beratungs- und Betreuungsstellen. thj