Die Surfwelle kann kommen

von Redaktion

450000-Euro-Förderung steht bereit – Planungen laufen

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim könnte bald um eine Attraktion reicher sein: Eine „stehende Surfwelle“ ist in Planung, und die Finanzierung scheint gesichert. Wie der Landtagsabgeordnete Daniel Artmann, der zugleich Zweiter Bürgermeister der Stadt ist, mitteilt, hat der Freistaat Bayern eine Förderzusage in Höhe von 450000 Euro für das Projekt erteilt. Artmann hatte den Antrag mit Unterstützung seiner Fraktion für die Förderung im Nachtragshaushalt eingebracht.

„Eine Surfwelle wäre ein Highlight für die Sportstadt Rosenheim und eine ideale Ergänzung des bisherigen Sportangebots in unserer Stadt. Die Welle könnte nicht nur von Surfern, sondern auch von Kajak-Sportlern genutzt werden. Ich freue mich, dass der Freistaat das Vorhaben mit knapp einer halben Million Euro aus den Fraktionsinitiativen unterstützt“, äußerte sich Artmann.

Die Planungen der Stadtverwaltung laufen bereits auf Hochtouren. Oberbürgermeister Andreas März berichtet: „Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass eine Surfwelle grundsätzlich realisierbar ist. Nun müssen wir die Rahmenbedingungen klären, um das Projekt umzusetzen. Immerhin können wir uns aufgrund der Fördermittel, die einen Großteil der zu erwartenden Kosten abdecken würden, vollends auf die Planungen konzentrieren und müssen uns nicht mehr den Kopf über die Finanzierung zerbrechen.“

Bayernweit werden etwa 400 regionale Projekte mit mehr als 90 Millionen Euro aus den Mitteln der Fraktionsinitiative gefördert. Die Fraktionsinitiativen werden seit gestern im Haushaltsausschuss beraten und sollen am Mittwoch, 9. April, mit dem Nachtragshaushalt 2025 vom Landtag beschlossen werden.

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