Rosenheim – Schüler der ersten bis vierten Jahrgangsstufe der Grundschule Westerndorf entwickelten im Rahmen eines theakrino-Schulprojektes in diesem Winter das Puppentheater-Fantasiemärchen „Warum die Magie von Feenstaub in Vergessenheit geriet“.
Schließlich konnten sie es in der Woche vor den Faschingsferien stolz vor ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern im Gymnastikraum der Schule aufführen und dafür reichlich Applaus ernten. „Das war die coolste Woche, die ich je hatte“, meinte Phillip, ein Teilnehmer aus dem Puppenbauerkurs, nach der letzten gemeisterten Vorstellung.
Schulseitig wurde das Projekt betreut von Heidi Bassoumi: „Es war eine Freude, beobachten zu können, wie jedes Kind während der Mitarbeit an diesem Projekt einen gewaltigen Schub in seiner Persönlichkeit und seinem Selbstbewusstsein verbuchen konnte.“
Seit Anfang November hatten sich alle Projektteilnehmer mit ihren kreativen Ideen und viel Arbeitsfleiß in nachmittäglichen Extrakursen eingebracht. Dabei entstand ein Drehbuch, das dann mit verteilten Sprecherrollen als Hörspiel produziert wurde. In weiteren Kursen wurden in Teamwork alle erforderlichen Bühnenbilder und Stabfiguren für das Stück gebastelt.
Schließlich ging es in Spiel- und Technikproben dann an die reibungslose und gestenreiche Umsetzung der Handlung im Puppentheater. Der Künstler Joachim Gößler aus Raubling leitete die motivierten Schüler in allen Kursen mit Konzepten, Bausätzen und sinnvollen Computeranwendungen bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Ideen an. Für die Proben und Aufführungen stand seinen Schützlingen natürlich sein ‚theakrino‘, ein von ihm eigens für Schulprojekte entwickeltes Puppentheater, zur Verfügung.
Gößler zieht die Hauptmotivation für seine Kreativprojekte aus den wertvollen Erfahrungen seiner Kursteilnehmer: „In kulturellen Schulprojekten vertiefen die Kinder wichtige Kernkompetenzen spielerisch. Auch gesellschaftliche Grundwerte wie Respekt, Rücksicht und Demokratie werden darin besonders praxisnah und nachhaltig vermittelt“, sagte er. Schulrektor Robert Mayr freut sich darüber, dass der Förderverein „FitZ-Rosenheim – 1001 Talente fördern!“ die Finanzierung dieses Projektes übernommen hat und so wieder einmal mehr Kinder in Rosenheims Schulen neben der regulären Bildung dieses Angebot nutzen konnten, um ihre Fähigkeiten zu erproben und Talente zu entdecken. Ein Dank geht deshalb an die „FitZ-Förderer“: Die Sparkassen-Stiftung Zukunft, die Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker, die Stadt Rosenheim, die Gertraud-Stumbeck-, die Emmy-Schuster-Holzammer- und die Bürgerstiftung Rosenheim. Zahlreiche Spenden und Mitgliedsbeiträge sind weitere Finanzquellen, die das Projekt möglich machten. re