Einfühlsames Stück „All das Schöne“

von Redaktion

Schulprojekt des Jungen Theaters Rosenheim kurz vor Premiere

Rosenheim – Das Junge Theater Rosenheim zeigt mit „All das Schöne“ von Duncan MacMillan ein außergewöhnlich berührendes Klassenzimmerstück ab 13 Jahren. In Kooperation mit dem Sozialraumteam Nord entsteht ein interaktives Theatererlebnis, das jugendliche Themen wie Depression, Krisenbewältigung und psychische Gesundheit aufgreift. Der Protagonist erzählt von seiner Strategie, in schweren Zeiten das Schöne nicht zu vergessen. Als Heranwachsender hat er die Suizidversuche seiner Mutter miterlebt. Auf die abenteuerlichsten Arten ließ er ihr überall Zettelchen mit „lebenswerten“ Dingen zukommen. Über die Jahre entstand eine Liste mit einer Million schöner Erlebnisse, die sie beide ein Leben lang begleitet. „All das Schöne“ geht einfühlsam und offen mit schwierigen Themen rund um Depression um, allerdings immer mit einem Fokus auf das Mutmachende und Konstruktive.

Die Inszenierung von Regisseur Domagoj Maslov setzt auf Nähe und Authentizität – kein Spektakel, sondern intensives Schauspiel mit viel Raum für Mitdenken und Mitfühlen. Schauspieler Benedikt Zimmermann bindet das Publikum aktiv ein und schafft so einen direkten Dialog.

In Zusammenarbeit mit erfahrenen Persönlichkeiten aus Jugendsozialarbeit und Theatervermittlung entsteht jetzt „All das Schöne“ – ein besonderes Theaterprojekt, das mehr ist als nur eine Aufführung zum Thema Depression und persönliche Krisen. Bereits in der Probenphase lässt das Junge Theater Rosenheim Schülerinnen und Schüler an der Entstehung teilhaben. Premiere ist am 22. November um 19.30 Uhr im InnoRaum in Rosenheim. Weitere Vorstellungen finden am 23., 27., 28. und 29. November jeweils um 19.30 Uhr statt. Schulvorstellungen gibt es vom 24. bis 28. November um 10 Uhr.

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