Was ist zu tun, wenn man einen bewusstlosen Menschen findet? Welche Sofortmaßnahmen sind bei Patienten mit einem Schock wichtig? Wie setze ich einen perfekten Notruf ab? Diese und viele andere Fragen mussten 40 Mädchen und Buben der Rosenheimer Feuerwehren kürzlich beim alljährlichen Wissenstest der Jugendfeuerwehr beantworten. Das Thema in diesem Jahr lautete: „Verhalten bei Notfällen“. Gut vorbereitet bestanden alle Prüflinge den Test und konnten vom stellvertretenden Stadtjugendwart Marco Wehrle, Stadtbrandrat Hans Meyrl und ihren Kommandanten und Jugendleitern die Abzeichen in Gold, Silber und Bronze entgegennehmen. Lotte Schildbach und Simon Unkauf bestanden die Prüfung zur höchsten Leistungsstufe 4 (Foto rechts, Mitte). In Rosenheim werden die Nachwuchskräfte bei ihren Feuerwehren in Aising, Aisingerwies, Happing, Pang, Rosenheim-Stadt und Westerndorf St. Peter ausgebildet. Die Prüfung für den Test wird aber gemeinsam absolviert, genauso wie einige Übungen und Ausflüge. „Es ist wichtig, dass sich unsere jungen Feuerwehrler schon bei der Jugendfeuerwehr kennenlernen und zusammenarbeiten. Das ist später bei gemeinsamen Einsätzen sehr hilfreich“, sagte stellvertretender Stadtjugendwart Marco Wehrle. Er hatte die Prüfung zusammen mit den Jugendleitern der einzelnen Feuerwehren organisiert. Stadtbrandrat Hans Meyrl dankte allen Ausbildern und Prüfern für deren Engagement bei der Jugendarbeit. „Mit einem starken Nachwuchs muss man sich um den Fortbestand unserer Feuerwehren in der Stadt Rosenheim keine Sorgen machen“, konstatierte er. Fotos Binder