Zum Interview mit dem „Krähenflüsterer“ Uwe Temper (Lokalteil):
Das Landesamt für Umwelt (LfU) hofft aktuell bezüglich der Krähenproblematik, „dass Lösungen gefunden werden, die ein konfliktfreies oder zumindest konfliktarmes Miteinander von Mensch und Tier ermöglichen“. Darauf hoffe ich seit Jahren schon – allerdings vergeblich.
Am Georg-Staber-Ring wohnend, versuchte ich bereits mehrmals – zuletzt bei der Bürgerversammlung Nord im Jahr 2024 –, erneut für das Thema zu sensibilisieren. Nach Misserfolgen bei der Vergrämung an der Loretowiese, war man nicht bereit, erneut finanzielle Mittel zu investieren. Wie das? Für den Luxus einer Surfwelle wäre Geld vorhanden, nicht aber für die Gesundheit einer beträchtlichen Anzahl von Bürgern, die unter mangelndem Schlaf leiden?
Im Hochsommer beginnt hier das Geschrei kurz nach 4 Uhr morgens, es endet abends oft erst nach 23 Uhr!
Seit Kurzem belagern die Saatkrähen auch schon eine hohe Fichte, nur wenige Meter entfernt von vielen Schlafzimmern im dicht besiedelten Bereich des Rings. In einem nahen Laubbaum befinden sich bereits wieder vier Nester, weitere in Bäumen in der Erlenau.
Die von Herrn Temper empfohlene Maßnahme, die Nester vor der Brutzeit zu entnehmen, wäre sicherlich erfolgreich. Ich bitte die Verantwortlichen darum, sich in unsere Lage zu versetzen und alles Nötige dafür in die Wege zu leiten.
Rosmarie Schade
Rosenheim