„Lesen ist der Zugang zur Welt“

von Redaktion

Schulbibliothek am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium feierlich eröffnet – Dritte Bürgermeisterin freut sich über neuen Ort

Rosenheim – Die neue Schulbibliothek am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium (SFG) wurde jetzt feierlich eröffnet. Die Schulleiterin Brigitte Würth betonte in ihrem Grußwort die besondere Bedeutung einer Bibliothek für eine Schule, auch in Zeiten des Internets. Sie hob hervor, dass Lesen der Zugang zur Welt schlechthin sei: „Lesen bildet, fördert die Konzentration und Entspannung und lindert Stress.“

Würth führte aus, dass das Ansprechen aller Sinne, der unverkennbare Geruch einer Bibliothek, die haptische Wahrnehmung eines Buches und die Möglichkeit des Hin- und Herblätterns im Internet und in der digitalen Welt nicht gegeben seien. Diese Werte wüssten die Schüler auch zu schätzen, wie der rege Besuch der Räumlichkeiten zeige. Auf lichtdurchfluteten 300 Quadratmetern finden sich Bücherregale, gemütliche Sitzecken, helle Arbeitsplätze und ein Seminarraum, die vielfältige Nutzungsmöglichkeiten im und außerhalb des Unterrichts bieten.

Die Schulleiterin bedankte sich bei der Stadt Rosenheim, vertreten durch die Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht, dafür, trotz knapper Kassen diesen Ort ermöglicht zu haben.

Gabriele Leicht hob in ihrem Grußwort ebenfalls die Bedeutung des Lesens für Bildung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hervor und betonte die Freude darüber, dass ein solcher Ort für das SFG geschaffen werden konnte.

Die Feier wurde von Schülern des SFG unter dem Motto „Zwischen den Regalen“ abwechslungsreich gestaltet. Von unterschiedlichen Standpunkten im Raum aus gaben diese in selbst verfassten Texten einen Einblick, wie inspirierend Lesen sein kann – ob als Tor für eine fantastische Reise in eine andere Welt oder als Möglichkeit der Selbstreflexion darüber, wie Figuren der Literatur die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit begleiten. Zudem wurden Ausschnitte aus literarischen Werken von Carlos Ruiz Zafón und Alberto Manguel vorgetragen, in denen die Beziehung zu Bibliotheken und zum Lesen im Mittelpunkt steht.

Die kurzweilige Veranstaltung mündete in einen längeren Austausch zwischen den Gästen bei Plätzchen und Früchtepunsch und fand damit einen Ausklang, der dem Anfangsgedanken entsprach: Diesem Ort kann und möchte man sich nicht entziehen. re

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