Grüne wollen Radentscheid vorantreiben

von Redaktion

Antrag an Oberbürgermeister März – Verbesserungen im Stadtgebiet sind gewünscht

Rosenheim – Der Radverkehr in Rosenheim hat noch Luft nach oben. Jedenfalls, wenn man bei den Grünen nachfragt. In einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März erinnern sie den Rathauschef daran, dass der Stadtrat die Ziele des Radentscheids am 4. März 2020 mit großer Mehrheit beschlossen hatte.

„Damit wurde festgelegt, dass Radfahren in Rosenheim sicherer und einfacher werden soll“, heißt es vonseiten der Grünen. Als positives Beispiel nennen sie den Geh- und Radweg in der Eichfeldstraße sowie Planungen für mehrere wichtige Straßen. Viele andere Maßnahmen würden aber eben noch ausstehen.

Aus diesem Grund fordern die Grünen, dass den Mitgliedern des Stadtrats in einer der nächsten Sitzungen ein detaillierter Bericht über den Stand der Umsetzung des Radentscheids Rosenheim vorgelegt wird. Der Bericht soll unter anderem eine Übersicht über die seit 2020 umgesetzten Maßnahmen enthalten, aber auch eine Darstellung der laufenden Planungen und Projekte sowie eine Auflistung der noch ausstehenden Maßnahmen mit Begründung für die Verzögerung und eine Bewertung, inwieweit die im Beschluss von 2020 festgelegten Ziele bisher erreicht wurden.

Zudem wird die Verwaltung beauftragt, ein fortgeschriebenes Maßnahmenkonzept vorzulegen, das alle Projekte zur Umsetzung des Radentscheids bündelt.

Die Grünen wünschen sich zudem, dass halbjährlich über den Umsetzungsstand berichtet wird. „Mit dem Beschluss hat der Stadtrat ein klares Bekenntnis zur Verbesserung der Radverkehrsbedingungen abgegeben“, sagt Sonja Gintenreiter, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Ziel war insbesondere, mehr Sicherheit für Radfahrende, bessere Verbindungen im Stadtgebiet und klare Planungsgrundlagen zu schaffen.

„Seitdem sind einzelne Projekte umgesetzt worden, andere sind in der Planung immer weiter verschoben worden“, heißt es in dem Antrag. Um die Umsetzung nachvollziehbar und effizient durchzuführen, sei eine regelmäßige Information des Stadtrats und der Öffentlichkeit notwendig.

„Ein aktueller Maßnahmen- und Zeitplan schafft Transparenz, ermöglicht eine bessere Priorisierung und trägt zur Akzeptanz der laufenden Projekte bei“, sagt Gintenreiter. re

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