Rosenheim – Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag haben das Bildungshaus der Diakonie Rosenheim besucht.
Bei einem Rundgang durch die Einrichtung und im anschließenden Austausch ging es um aktuelle Herausforderungen und Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung und schulischen Bildung.
Bei ihrem Besuch erhielten Holger Grießhammer, Fraktionsvorsitzender der SPD im bayerischen Landtag (MdL), und Doris Rauscher, sozialpolitische Sprecherin der SPD Bayern und Landtagsabgeordnete (MdL), Einblicke in den pädagogischen Alltag der Bildungseinrichtung. Das Bildungshaus verknüpft als eines der wenigen Modelle in Bayern frühkindliche Bildung und Betreuung in Krippe, Kindergarten und Hort mit dem schulischen Lernen in den ersten vier Klassen.
Kinder werden dabei über mehrere Jahre hinweg von multiprofessionellen Lernbegleitern und Lernbegleiterinnen betreut – darunter Lehrkräfte ebenso wie sozialpädagogische Fachkräfte.
„Mir geht das Herz auf, wenn ich eine solche Einrichtung sehe“, sagte Doris Rauscher, sozialpolitische Sprecherin der SPD Bayern und selbst ausgebildete Pädagogin. „Die Lehrkräfte, die bei uns arbeiten, entscheiden sich ganz bewusst für dieses Schulmodell, weil sie hier die Möglichkeit haben, individueller auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen“, erklärte Mirjam Klingenschmid, Leiterin des Bildungshauses der Diakonie Rosenheim.
Rund die Hälfte der derzeit betreuten Kinder stammt aus der Gemeinde Bad Aibling, die übrigen kommen aus umliegenden Kommunen. Zehn der Plätze sind Integrationsplätze. Ulrike Blank, Bereichsleitung Kindertageseinrichtungen bei der Diakonie Rosenheim, unterstrich die Verantwortung der Kommunen, gezielt in den Bildungsbereich zu investieren.
Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer sprach sich dafür aus, dass innovative Modelle wie das Bildungshaus landesweit ermöglicht werden sollten – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten einzelner Kommunen.