CSU Rosenheim-Stadt stellt Wahlprogramm vor

von Redaktion

Partei positioniert sich zu Brenner-Nordzulauf und will Ehrenamt stärken

Rosenheim – Die CSU Rosenheim-Stadt hat ihr Kommunalwahlprogramm „Stabilität, Lebensqualität und Zukunftssicherheit für unsere Stadt“ vorgestellt. Laut Mitteilung der Partei baut es auf den Erfolgen der vergangenen Jahre auf und setzt Schwerpunkte bei Wohnen, Familien, Mobilität, Sicherheit und Ehrenamt.

Der CSU-Kreisvorsitzende und Zweite Bürgermeister Daniel Artmann erklärt: „Unsere Stadt steht wirtschaftlich solide da – und genau das verschafft uns den Handlungsspielraum, den Rosenheim braucht. Eine starke Wirtschaft finanziert Schulen, Infrastruktur, Vereine und Kultur.“ Die Partei verweist unter anderem auf Millioneninvestitionen in geförderten Wohnraum, den Ausbau von Kinderbetreuung und Schulen sowie neue Freizeitangebote wie die geplante inklusive Anlage „Bridge 15“. Auch CSU-Oberbürgermeisterkandidat Andreas März betont in diesem Zusammenhang: „Gerade in unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig verantwortungsvolle Finanzpolitik ist. Rosenheim bleibt handlungsfähig.“

Darüber hinaus schreibt sich die Partei als Ziel auf die Fahnen, den historischen Stadtkern Rosenheims sowie den dörflich-ländlichen Charakter der Stadtteile Aising, Happing, Pang und Westerndorf St. Peter zu erhalten.

Im Bereich Mobilität und Innenstadtentwicklung hebt die CSU zudem Verbesserungen im ÖPNV, zusätzliche Fahrradstellplätze und Maßnahmen für eine lebendige Innenstadt hervor. So wird ein Schwerpunkt auf die Barrierefreiheit – insbesondere am Max-Josefs-Platz – gesetzt. Beim Brenner-Nordzulauf will sich die CSU klar für den Erhalt Rosenheims als Bahnknoten im Deutschlandtakt einsetzen.

Zu den Leitlinien des CSU-Programms gehören außerdem Sicherheit, eine gute medizinische Versorgung im Alter und die Unterstützung des Ehrenamts. Trotz eines Rückgangs der Straftaten um elf Prozent seit 2023 und einer Aufklärungsquote von über 70 Prozent bleibe Sicherheit ein zentrales Anliegen. Videoüberwachung, Sozialarbeit und ein kommunaler Sicherheitsdienst gehörten ebenso dazu wie die Stärkung der Freiwilligen Feuerwehren. „Der Neubau des Feuerwehrhauses Happing hat höchste Priorität“, heißt es dazu im Programm. In der Stadtverwaltung soll zudem eine zentrale Anlaufstelle für Vereinsbelange entstehen. Stabilität, Zusammenhalt und Engagement seien die Grundlage für eine lebenswerte Stadt – dafür stehe die Rosenheimer CSU, so Zweiter Bürgermeister Daniel Artmann.

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