Zahlreiche Menschen haben am vergangenen Sonntag in Rosenheim erneut gegen die Angriffe syrischer Regierungstruppen auf die autonome kurdische Selbstverwaltung in Rojava in Nordostsyrien protestiert. Veranstaltet wurde die Demonstration vom Offenen Antifaschistischen Plenum, teilgenommen haben dem Veranstalter zufolge rund 250 Rosenheimer. Die Polizei spricht von etwa 200 Teilnehmern. Die Demonstranten zogen nach der Anfangskundgebung im Salingarten durch die Rosenheimer Innenstadt. „Auch wenn mittlerweile ein Waffenstillstand zwischen den kurdischen Selbstverteidigungseinheiten und der syrischen Übergangsregierung geschlossen wurde, bleibt die Lage in Rojava besorgniserregend“, heißt es vonseiten des Veranstalters. Es brauche dringend humanitäre Unterstützung. Vonseiten der Polizei gab es keine Beanstandungen an dem Protest. Der Zug durch die Innenstadt dauerte rund eine Stunde, anschließend gab es eine Abschlusskundgebung. „Wir haben keine Störungen oder Vorfälle zu melden“, so Hauptkommissar Manfred Maurer. Foto RE / Text Heise