Drei Rosenheimer erhalten das Ehrenzeichen vom Ministerpräsidenten

von Redaktion

Oberbürgermeister Andreas März würdigt die Bedeutung des Ehrenamts für die Stadt

Rosenheim – Drei Rosenheimer wurden kürzlich im Rosenheimer Rathaus mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Oberbürgermeister Andreas März überreichte die Ehrenzeichen und würdigte die Bedeutung des Ehrenamts für die Stadt.

Unter den Geehrten sind zwei langjährige Mitglieder des Trachtenvereins Alt Rosenheim: Beate Teichner-Aerzbäck und Johann Löw. Die dritte Ausgezeichnete ist Yolande Buchholz, die sich seit vielen Jahren in der Seelsorge am Romed-Klinikum engagiert. Beate Teichner-Aerzbäck ist seit 2005 Mitglied im Trachtenverein Alt Rosenheim. Dort bekleidet sie zahlreiche Ämter, unter anderem als Erste Dirndlvertreterin. Auch außerhalb des Vereins setzt sie sich für den Erhalt von Brauchtum und Tradition ein, etwa im Bayerischen Inngau-Trachtenverband. Außerdem singt sie in einem Rosenheimer Kirchenchor. Johann Löw war von 2005 bis 2014 Erster Vorsitzender des Trachtenvereins und ist seit 2017 Erster Vorplattler.

Neben seinem Engagement für Tradition und Brauchtum ist er seit vielen Jahren auch im Sportbereich der Region aktiv.

Yolande Buchholz widmet sich seit über 20 Jahren ehrenamtlich der Seelsorge am Romed-Klinikum. Mehrmals wöchentlich besucht sie Patienten und deren Angehörige und begleitet sie in schwierigen Situationen.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt wird seit 1994 verliehen. Es würdigt Rosenheimer, die sich durch langjährige, herausragende ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Organisationen oder Gemeinschaften verdient gemacht haben. Die Auszeichnung gilt vor allem für Verdienste im örtlichen Bereich und setzt in der Regel ein Engagement von mindestens 15 Jahren voraus.wu

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