Erstes Gebetsfrühstück in Rosenheim

von Redaktion

Gedankenaustausch über „Verantwortung vor Gott und den Menschen“

Rosenheim – Es ist dies eine Veranstaltung, die ihren Ursprung im amerikanischen Parlament aus den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte. So wusste der bayerische Innenminister Joachim Herrmann im Happinger Hof zu berichten. Auch dass solche Gebetstreffen von der parlamentarischen Gesellschaft im Bundestag aufgegriffen worden waren. Gleichermaßen träfe sich zu derlei Gebetsanlässen viermal jährlich eine Vielzahl von Abgeordneten im bayerischen Landtag. Begeistert von der Initiative war er gerne dieser Einladung gefolgt. Das Motto: „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ griff er sehr bewusst auf. Verwies auf die Verantwortung der christlichen Religionen und dass auch die Präambel des deutschen Grundgesetzes Achtung vor religiöser Überzeugung gebiete.

Oberbürgermeister Andreas März betonte, dass die Notwendigkeit zur Besinnung auf das christliche Menschenbild heute mehr denn infrage stünde und dass ohne diese die Menschen nur als isolierte Individuen leben müssten. Dabei gelte es aber immer auch den Respekt vor anderer religiöser Ausrichtung zu bewahren. Im Anschluss folgte die frühere Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer mit einer Lesung aus den Psalmen Davids 23,4 „der gute Hirte“ und Landrat Otto Lederer ergänzte dies mit dem Evangelium nach Matthäus Kp. 5 „der Bergpredigt“ Roman und Daniela Messerer boten mit Gitarre und Zither einen besinnlich trefflichen musikalischen Rahmen.

Bevor auf das Frühstück zugegriffen wurde, sprach Monsignore Pfarrer Thomas Schlichting das Tischgebet. Damit war Anstoß gegeben zu Gesprächen, Diskussionen und Gedankenaustausch. au

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