Steckbrief

von Redaktion

Rosenheim – Was sind Ihre Themenschwerpunkte für und in Rosenheim? Das wollten wir von Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Leucht (AfD) wissen. Das ist sein Beitrag.

Leucht: Liebe Rosenheimerinnen, liebe Rosenheimer, am 8. März haben Sie die Möglichkeit, mitzubestimmen, wie unsere Stadt in den nächsten Jahren aussehen soll. Ich will ein Rosenheim mit genug bezahlbarem Wohnraum für die Bürger, eine Stadt, in der sich Menschen in den Brennpunkten auch nachts wieder angstfrei bewegen können und eine attraktive Innenstadt, in der man gerne verweilt. Ich will eine zukunftsfähige Stadt mit soliden Finanzen, die den Bürger nicht immer mehr schröpft und auch an nächste Generationen denkt.

Wohnen:

Die Wohnungssituation in Rosenheim ist nach wie vor sehr angespannt. Es mangelt vor allem an bezahlbarem Wohnraum. Ich trete deshalb für mehr Bauland ein. Aber genauso für unbürokratische Nutzungsänderungen in Wohnungen und erleichterte Möglichkeiten, Gebäude aufzustocken. Oft wollen Vermieter mehr Raum schaffen, scheitern aber an der städtischen Bürokratie.

Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Massenmigration der letzten Jahre hat die Probleme auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärft. Solange hier nicht wirklich ein Umsteuern erfolgt, wird auch die Wohnungssituation belastet bleiben. Es ist auch nicht vermittelbar, wenn die Stadt für Objekte zur Unterbringung von Geflüchteten teilweise erheblich mehr als die ortsübliche Miete bezahlt.

Sicherheit:

In jüngster Zeit kam es auch in Rosenheim zu Messerattacken auf offener Straße. Ich höre oft von Bürgerinnen, dass sie sich spätabends nicht mehr alleine in die Stadt trauen. Mehr Präsenz von Ordnungskräften in den Brennpunkten würde helfen. Auch bin ich strikt für die Durchsetzung geltenden Rechts und konsequente Abschiebungen bei Gewaltdelikten. „Handeln statt Wegschauen!“ lautet die Devise der AfD. Wir wollen ein sicheres, sauberes und respektvolles Miteinander.

Finanzen:

Unser Staat – auch die Stadt Rosenheim – hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Die Erhöhung oder Neueinführung von Steuern lehne ich deshalb strikt ab. Die notwendige Konsolidierung des städtischen Haushalts muss auf der Ausgabenseite erfolgen.

Attraktive Innenstadt:

Die Attraktivität der Rosenheimer Innenstadt ist verbesserungswürdig. Neben funktionierenden Busverbindungen sind gute Parkmöglichkeiten eine Grundvoraussetzung. Die Parkgebühren für die Loretowiese sollten wieder abgeschafft werden!

Mit den Eigentümern leer stehender Flächen sollte die Stadt offensiv das Gespräch suchen. Eine Erweiterung der Fußgängerzone in der Münchener Straße macht nur Sinn bei gleichzeitig aufwertender Umgestaltung des Platzes. Probleme wie Drogenhandel und Vermüllung in Brennpunkten müssen konsequent angegangen werden. Diese schaden dem „Stadtbild“.

Familienfreundliche Stadt:

Familien sind die Grundlage der Gesellschaft. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ausreichend Betreuungsmöglichkeiten für kleine Kinder – insbesondere, wenn beide Eltern berufstätig sind – von großer Bedeutung sind. Es ist auch wichtig, dass genug Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Kostengünstige Nachmittags- und Ferienbetreuungsangebote sollten ausgebaut werden.

Asylbewerber einsetzen:

Asylbewerber können gesetzlich zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden. Davon sollte man auch in der Stadt Rosenheim Gebrauch machen! Das können zum Beispiel Arbeiten im Bereich der Reinigung und Bewachung ihrer Unterkünfte, der Pflege öffentlicher Anlagen etc. sein.

Migration verschärft Probleme auf Wohnungsmarkt

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