Rosenheim ist Vorreiter beim kommunalen Energiemanagement

von Redaktion

Liegenschaften umfassend auf Einsparpotenzial untersucht

Rosenheim – Rosenheim ist Bayerns erste „Kommune mit ausgezeichnetem Energiemanagement“. Diese zukunftsweisende Zertifizierung wurde der Stadt jetzt von der Bayerischen Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) ausgestellt.

Grundlage für diese Auszeichnung ist die Umsetzung eines systematischen kommunalen Energiemanagements für alle städtischen Liegenschaften und Gebäude – ein wichtiger Baustein für die Klimaschutzarbeit der Verwaltung.

Alle städtischen Liegenschaften und Gebäude wurden dafür vom städtischen Energiemanager Dervis Hodzic auf Einsparpotenziale in den Bereichen Wärme, Strom und Wasser untersucht. Zusätzlich wurden erstmals alle Verbräuche der städtischen Liegenschaften einheitlich erfasst und bewertet.

Im Anschluss wurden ausgewählte Liegenschaften detailliert untersucht, die Technik und die Anlagen optimiert sowie die Mitarbeiter geschult und sensibilisiert.

Obwohl diese Maßnahmen ohne größere Investitionen umgesetzt wurden, führten sie zu einer sofortigen Kostenreduktion. So konnte zum Beispiel innerhalb kürzester Zeit mehr als fünf Prozent im Bereich Wärme in den für die Zertifizierung ausgewählten Liegenschaften eingespart werden – ein großer Schritt hin zu dem übergeordneten Ziel, Umweltbelastungen zu minimieren, CO2-Emissionen zu verringern und Ausgaben für Energie zu senken. Bereits nach acht Monaten erfüllte die Stadt mit dem federführenden Amt für Zentrales Gebäudemanagement die insgesamt rund 80 Anforderungen der LENK und erhielt nun die Auszeichnung.

Die Ergebnisse wurden über Kom.EMS, ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem für kommunales Energiemanagement, erfasst und kontrolliert.

Diese wurde speziell für Verwaltungen entwickelt und ist bundesweit im Einsatz. Durch die LENK wird dieses System kostenfrei zur Verfügung gestellt, weitere Informationen finden sich hier: Kom.EMS.

Artikel 11 von 11