Rosenheim – Bei der Jahresversammlung des „Freundeskreis Lokschuppen Rosenheim“ wurde deutlich, wie wichtig die Unterstützung des Vereins für die Ausstellungen im Lokschuppen ist. Mit seinen 1.021 Mitgliedern ermöglicht der Freundeskreis immer wieder besondere Besuchererlebnisse – von der immersiven Untergangsprojektion in der Titanic-Schau bis zum digitalen Wagenrennen im Circus Maximus der kommenden Römer-Ausstellung.
„Der Verein hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement und beständiger Arbeit einen beeindruckenden und soliden Mitgliederstamm aufgebaut. Dieses kontinuierliche Wachstum zeigt eindrucksvoll die Verbundenheit und das Vertrauen, das unserem gemeinsamen Anliegen entgegengebracht wird“, unterstrich die Vorsitzende des Freundeskreises, Gabriele Bauer, bei der Versammlung im Kuko Rosenheim. Der Freundeskreis begleitet die Ausstellungen im Lokschuppen seit seiner Gründung im Jahr 2008 ideell, organisatorisch und finanziell. Für die Ausstellung „Die Titanic und ihre Zeit“ unterstützte der Verein die immersive Multimedia-Installation zum Untergang des Schiffes. Die kommende Ausstellung „Römer – Gesichter eines Weltreiches“ fördert der Freundeskreis mit 25.000 Euro. Damit wird eine interaktive Medienstation ermöglicht: Beim „Digitalen Wagenrennen“ können Besucher selbst in die Rolle eines Wagenlenkers im Circus Maximus schlüpfen, ihren Streitwagen über Zügel steuern und gegeneinander antreten.
Welche Bedeutung der Freundeskreis für das kulturelle Leben der Stadt hat, machte auch die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Leicht, deutlich: „Die Mitgliedschaft im Freundeskreis ist ein Bekenntnis. Zur Kultur, zur Bildung und zu unserer Stadt. Mit ihrem Engagement zeigen die Mitglieder, dass ihnen das kulturelle Leben in Rosenheim nicht egal ist – im Gegenteil: Sie gestalten es aktiv mit.“ Einen Ausblick auf die inhaltliche Konzeption der kommenden Ausstellung gab die Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen, Dr. Jennifer Morscheiser: „Wir erzählen die ganze Geschichte der Römer – von den frühen Anfängen bis zum Untergang des Römischen Reiches im Jahr 476 nach Christus.“
Auch ein Blick in die Zukunft des Lokschuppens durfte nicht fehlen: Nach der Römer-Ausstellung stehen Themen wie Weltraum, Christoph Kolumbus und Japan auf dem Programm. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen erklärte sich der bestehende Vorstand bereit, seine erfolgreiche Arbeit fortzuführen. Alle Informationen und Mitgliedsanträge für den Freundeskreis sind unter www.lokschuppen.de/ freundeskreis abrufbar.