Rosenheim – 37 der insgesamt 165 aktiven und passiven Mitglieder fanden den Weg zur Jahreshauptversammlung der Gebirgsschützenkompanie (GSK) Rosenheim im Happinger Hof. Hauptmann Willi Berger begrüßte die Versammlung und besonders die anwesenden Ehrengäste. Nach der einstimmigen Genehmigung der Tagesordnung gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der fünf im Jahr 2025 verstorbenen Mitglieder. Darunter waren auch vier Gründungsmitglieder aus dem Jahr 1977.
Hauptmann Berger gab anschließend einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie eine Vorschau auf das Schützenjahr 2026. Besonders hob er den Patronatstag in Traunstein hervor, der heuer im Bataillon Inn-Chiemgau stattfindet. Auch das 50-jährige Gründungsjubiläum der GSK Rosenheim am 27. Juni 2027 wirft bereits seine Schatten voraus. Berger berichtete über die bisherigen Planungen und den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Er dankte der Hauptmannschaft für die gute Zusammenarbeit sowie allen Mitgliedern für ihr Ausrücken, ihr vorbildliches Verhalten und ihr Engagement.
Gleichzeitig wünschte er sich weiterhin einen starken kameradschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der Kompanie und appellierte an die Mitglieder, das grundlegende und wichtige Schießwesen in der Kompanie weiter zu fördern. Es folgten die Berichte des Hauptmannstellvertreters, des Kassiers sowie des Rottmeisters Schützenwesen.
Die Prüfung der Kasse durch die beiden Revisoren ergab keine Beanstandungen, sodass die Entlastung der Hauptmannschaft beantragt wurde. Diese erfolgte einstimmig. Im Rahmen der Ehrungen mit Kompanie- und Bundesorden sowie Ausrückspangen wurde der ehemalige Rosenheimer Stadtpfarrer und Kompaniepfarrer Ehrenleutnant Andreas Zach mit dem Kompanieorden in Silber ausgezeichnet. Die Schützen Franz Kieslinger und Achim Gebert erhielten den Bundesorden für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft. Die Schützenschnur als bester Schütze im Kleinkaliber- und K98-Schießen gewann Hauptmann Willi Berger. Bei den Senioren im Kleinkaliber sicherte sich Oberleutnant Franz Zäch die Schützenschnur.
Die Versammlung endete traditionell mit dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne.