Rosenheim – Ulrike Plankl, Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Aising-Happing-Pang, begrüßte zur diesjährigen Jahresversammlung im Landgasthof Happing zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste. Unter den Anwesenden waren die Stadträte Alexandra Linordner und Josef Gasteiger, Pater Ciprian Ban, der stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Hans Loy sowie Oberbürgermeister Andreas März. Letztere betonten in ihren Grußbotschaften den menschlich-sozialen Stellenwert der stark wachsenden Organisation, die bundesweit über zweieinhalb Millionen Mitglieder zählt.
In ihrem Geschäftsbericht verwies die Vorsitzende auf die gut besuchten Ausflüge nach Ruhpolding, an den Tegernsee und zum Christkindlmarkt in Altötting. Auch die Adventsfeier und der monatliche Stammtisch, der jeweils am zweiten Mittwoch um 14 Uhr im Happinger Hof stattfindet, waren erfolgreich. Ein besonderer Dank ging an die Fahnenabordnungen, die sich zum Volkstrauertag in Happing und Pang präsentierten.
Die Orts-, Kreis- und Landesverbände konnten sich zudem durch vielfältige Beratungen für ihre Mitglieder starkmachen. Die mittlerweile über 500 VdK-Mitglieder aus Aising, Happing und Pang dürfen sich auf weitere Ausflüge freuen: am Donnerstag, 21. Mai, nach Kloster Andechs und am Donnerstag, 17. September, nach Kloster Reutberg. Die Organisation übernimmt nun Edith Mittner-Daxlberger (Telefon 0171/1912913) in der Nachfolge von Erika Lauterbach, die nach neun Jahren mit Dank und Präsent aus diesem Ehrenamt verabschiedet wurde.
Mit Spannung wurde der Gastbeitrag unter dem Motto „Vorsicht Trickbetrüger“ verfolgt, den der kriminalpolizeiliche Fachberater Dominik Röber vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd anschaulich präsentierte. Leider bringen die bekannten Betrugsmaschen immer wieder meist ältere Mitbürger um ihre Ersparnisse. Der Fachberater gab klare Verhaltensweisen, speziell bei Schockanrufen per Telefon, Enkeltrick und falschen Polizeibeamten. Er riet: „Keine Namens- und Datennennungen, keine Gespräche, sofort auflegen und über 110 die Polizei über den Anruf informieren.“ Weiter empfahl er: „Möglichst sich aus dem Telefonbuch löschen lassen – Formulare gibt es über den VdK oder bei den Polizeidienststellen.“
Wie brisant das Thema ist, bewiesen Beispiele aus dem Publikum, denn fast jeder der Anwesenden hat schon einschlägige Erfahrungen gemacht. Leider erweitern sich die Gaunermethoden flächendeckend auch über das Internet, korrupte Bank- oder Microsoftanfragen, per E-Mail oder gar persönliche Besuche vermeintlicher Institutsvertreter mit Gewinnversprechen oder Zahlungssäumnissen, aber auch durch moderne Heiratsschwindler.
Dominik Röber betonte: „Niemanden in die Wohnung lassen, schon gar nicht zwei und mehr Personen, Sperrketten vorlegen und Dienstausweise prüfen.“ Er fügte hinzu: „Die Polizei nimmt kein Geld oder Wertgegenstände in Verwahrung – unbekannte Mails löschen!“
Letztlich wurde auf die persönliche Beratung durch die Geschäftsstelle des VdK-Kreisverbandes in Rosenheim, Gießereistraße 8a, Telefon 08031/619940, verwiesen. Am Schluss der Versammlung standen Ehrungen an, bei denen verdiente Mitglieder für ihre Verbandstreue ausgezeichnet wurden.