Schafkopf-Meisterschaft lockt 530 Spieler

von Redaktion

Kartler aus ganz Bayern und aus allen Altersgruppen bei Mammut-Turnier in Rosenheim

Rosenheim – Mit einem Mammut-Turnier und Preisen im Gesamtwert von mehr als 20.000 Euro hat die deutsche Meisterschaft im Schafkopfen kürzlich die Auerbräu-Festhalle in Rosenheim gefüllt. Wie der Schafkopf-Club Bayern (SCB) mitteilt, traten dort 530 Spieler aus ganz Bayern an 132 Tischen gegeneinander an. An drei Tagen wurden je 384 Spiele ausgetragen, überwacht von der Turnier- und Regelkommission des SCB.

Schafkopfen gilt als bayerisches Kulturgut: Vier Spieler bestreiten mit je acht Karten entweder im Modus Zwei gegen Zwei oder als Solospieler gegen Drei das beliebte Regelspiel. Für die deutsche Meisterschaft zeichnete der im Landkreis Erding ansässige SCB verantwortlich. Viele ehrenamtliche Helfer hatten sich seit Monaten um die Vorbereitung und Ausrichtung des Turniers gekümmert, das nun bereits zum zweiten Mal in Rosenheim stattfand.

Mit der Auerbräu-Festhalle und der Pächterfamilie Heinrichsberger konnte der Verein nach eigenen Angaben tragfähige Vereinbarungen für Hallennutzung und Bewirtung treffen. Zudem sponsert Auerbräu sämtliche Kartensätze, da pro 30 Spiele neue Spielkarten zum Einsatz kommen. Neben der Leidenschaft für das Kartenspiel lockten stattliche Geldpreise – der erste Preis mit 7.500 Euro, der zweite mit 5.000 Euro, der dritte mit 3.000 Euro und weitere Geldpreise bis zum zehnten Platz – sowie hochwertige Sachpreise eine gemischte Teilnehmerschaft aller Altersgruppen an.

Der jüngste Teilnehmer war 20 Jahre alt. Mit jeweils 91 Jahren spielten die älteste Teilnehmerin aus Augsburg und der älteste Teilnehmer aus Maisach mit. Der Anteil schafkopfender Damen lag laut den Veranstaltern bei nahezu 30 Prozent.

SCB-Vorsitzender Florian Malcher bedankte sich bei seinem Team, bei der Festhallenleitung und bei Auerbräu und zog eine positive Bilanz der Veranstaltung, die im kommenden Jahr erneut in Rosenheim stattfinden soll. Franz Knarr

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