Rosenheim – „Der Stadtjugendring Rosenheim leistet mit Blick auf Veränderungen und Zukunft, denen Jugendliche aktuell ausgesetzt sind, wichtige und unverzichtbare kommunale Arbeit. Tragende Säulen und zentraler Baustein für eine lebendige Stadtgemeinschaft ist eine engagierte Vorstandschaft, die in Verantwortung Werte wie lebendige Demokratie und Zusammenhalt an die kommunale Jugend und Verbände vermittelt.“ Mit diesen Worten würdigte Rosenheims Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht (SPD) in ihren Grußworten die mit Herzblut und Leidenschaft erbrachten Leistungen des Stadtjugendrings, kurz SJR.
Die wertschätzenden Worte galten der Ersten Vorsitzenden Sonja Gintenreiter, ihrem Vorstand sowie Mitgliedern und Delegierten in der überaus gut besuchten Frühjahrs-Vollversammlung auf der Bühne im Lokschuppen. Besonderer Ehrengast war der frühere Erste Vorsitzende Abuzar Erdogan, der künftig die Verantwortung als Oberbürgermeister für die Stadt Rosenheim übernimmt.
Dem Vorstandsbericht zur Folge konnte sich der „fleißige“ Stadtjugendring über Langeweile in den vergangenen Monaten seit der Vollversammlung im Herbst nicht beklagen. Schwerpunkt bildeten die Kommunalwahlen, mit denen sich Rosenheims Jugend mit dem Angebot „U18-Wahl“ mit den Parteien auseinandersetzten und 3.500 junge Bürger am „Votomaten“ für Rosenheim ihre Stimme abgaben. Gut angenommen wurde die neue Aktion „Wir warten auf Weihnachten“ für Kinder, der Bauwagen zur Förderung der Jugendkultur sowie der „Triangelball“.
Als Bereicherung, im Rahmen des Ausbaus vom Ferienprogramm, bestätigten sich Angebote während der Osterferien. Weitere Attraktionen während der Ferien, ausgenommen an Weihnachten, bietet das Ferienportal über die Homepage des SJR.
Highlight unter den Jugendlichen ist das ständig volle Turm-Café. Neu beim SJR ist der Verleih von Bussen und Geräten, etwa Wrap-Eisen, Button-, Zuckerwatte- oder Popcorn-Maschine, die über das online-Portal wöchentlich gebucht werden können.
Der SJR Rosenheim versteht es, verantwortungsvoll mit seinem Budget umzugehen, wie der Jahresrechnungsbericht für das Wirtschaftsjahr 2025 von Geschäftsführer Florian Robida ergab. Die Revisoren bestätigten eine „super Arbeit“ und sorgsamen Umgang mit den Finanzen durch den Geschäftsführer, wiesen jedoch die Delegierten auf Kürzungen von Zuschüssen hin, wenn diese nicht abgerufen werden.
Mit Blick auf den Haushalt für dieses Jahr erwartet Geschäftsführer Robida angesichts steigender Energiekosten, neuer Tarifabschlüsse und sonstigen Mehrkosten deutlich höhere Zahlen als bisher.
Besonderheit an der Frühjahrsversammlung waren Stände zu den Angeboten „Material/Verleih“, Räumlichkeiten, Geld/Zuschüsse, Jobs in den Ferien sowie ehrenamtliche Arbeit. Diese Gelegenheit nutzten zahlreiche Delegierte auch für Informationen für eine erfolgreiche Jugendarbeit in ihren Vereinen. Pes