Kleinod Happinger See als Naherholungsgebiet priorisieren!

von Redaktion

Zum Bericht „Überraschende Wende: Hotelpläne am Happinger See vorerst gestoppt“, Lokalteil:

In einer Zeit der Disruption und rasanten Veränderungen ist es überaus erfreulich, wenn an manchen Stellen die Dinge genau so bleiben, wie sie sind. Dazu gehört das Kleinod des Happinger Sees. Dieses Geschenk des Himmels dient der Naherholung. Daher sollte geprüft werden, ob man den Bestand erhalten kann, gerne reduziert auf seinen Kern, also lieber kleiner als größer. Saisonaler Kiosk und Toiletten, das ist in Ordnung. Wenn das Gebäude wirklich nicht sanierbar sein sollte, dann abreißen und einen kleinen Holzpavillon wie am Happinger Ausee. Rosenheim ist immer stärker gewachsen, die Naherholungsflächen sind weniger geworden. Also lasst uns die übrigen kleinen Flächen. Steuergelder für die Erschließung, für Brückensanierung, für Kanalisation etc. müssen wir da wirklich nicht verschwenden, nur weil einige Auswärtige ganzjährig im Landschaftsschutzgebiet übernachten wollen. Und ob das jemals über die Idee der Erbpacht wieder reinkäme, darf bezweifelt werden. Kommunalpolitiker tun gut daran, die Interessen der Stadtbevölkerung in den Vordergrund zu stellen!

Christian Gelleri

Rosenheim

Artikel 11 von 11