Leserforum

Einführung der Biotonne hat sich mehr als bewährt

von Redaktion

Zum Bericht „Alles für die Tonne“ (Lokalteil):

„Woaßt an Satz mit dada …?“ Auf diese Frage folgt in Bayern regelmäßig die Antwort „… Schtink da da?“ Dieser Eindruck drängte sich mir auf, als ich die Einwände von Daniela Dieckhoff im Zusammenhang mit den nun fest etablierten Biomüll-Tonnen lesen durfte. „Nein, die Suppe ess ich nicht!“ kennen wir auch aus dem Suppenkaspar. Nachweislich gäbe es viel mehr Fehl-Einwürfe bei häuslichen Tonnen. Dass – bei der angespannten Finanzlage der Stadt – zu den Haushalts-Biotonnen erhebliche neue Kosten auf unsere Stadt zugekommen wären, wird dabei völlig außer Acht gelassen. Natürlich findet sich auch Biomüll in den Restmülltonnen. Aber sind dort nicht auch Plastikmüll, Glasflaschen und Gewerbemüll zu finden? Ihr Erziehungswille erreicht eben nicht alle Bürger! Frau Schenck, dass solche Biotonnen verschmutzen, liegt in der Natur der Sache, und sie werden von der Stadt auch regelmäßig gereinigt. Allen sollte klar sein, dass es sich hier um einen Vor- und Testlauf handelte, der ausgesprochen erfolgreich gelaufen war. Wer nur ideologische Ziele hat, ohne auf sachliche und fachliche Fakten zu achten, der wird und muss scheitern. „Dem derfa aa schtinga.“

Theo Auer

Rosenheim

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