Folgenreicher Arbeitsunfall – Alarm nach Ammoniakausbruch am Eisstadion

von Redaktion

Bei Sanierungsarbeiten am Eisstadion in der Jahnstraße ist Ammoniak aus einer Leitung ausgetreten. Am Samstag, 2. Mai, bohrte ein 55-jähriger Mitarbeiter einer regionalen Firma gegen 10.30 Uhr versehentlich eine Ammoniak-Leitung an, woraufhin sich der Gefahrenstoff und sein Geruch rasch in einem großen Bereich rund um die Schadensstelle ausbreiteten. Die alarmierten Feuerwehren aus Rosenheim und Schloßberg trafen kurz nach dem Notruf ein, leiteten sofort Erstmaßnahmen ein und ließen das verbliebene Ammoniak kontrolliert ab. Nach zehn Minuten konnte die Feuerwehr die Schadensstelle abdichten. Die Brianconstraße musste für längere Zeit vollständig gesperrt werden und blieb laut Polizei wegen weiterer notwendiger Reparaturarbeiten nur teilweise befahrbar. Der Schaden an der Leitung wird auf rund 15.000 Euro geschätzt, wobei die genaue Höhe noch nicht abschließend feststeht. Für Anwohner habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, Verletzte oder weitere Schäden seien nicht bekannt. Die Rosenheimer Polizei prüft, ob sich der 55-Jährige durch sein Handeln strafbar gemacht hat. Foto reisner

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