Rosenheim – Was ist da passiert? Seit einem halben Jahr proben, bühnenbildnern und kostümieren sich genau 20 Schüler der schuleigenen FitZ-Theatergruppe für das Stück „Sofi und der Schatz der Hexen“. Bevor es im Glaspalast losging, gefüllt mit erwartungsvollen Schülereltern, Geschwistern und Gästen, begrüßte Hausherr Rektor Gerhard Walch die Anwesenden, überreichte der Klassenleiterin, Autorin und Regisseurin Eva Harreuther eine Blume nebst Konfekt als Dank für ihr Engagement. Passend dazu versprach der FitZ-Vorsitzende Wolfgang Zeller den Eltern, dass Theaterbetrieb ein fester Bestandteil des Begabungsförderungsprogramms Fit in die Zukunft (FitZ) sei.
Förderung für
Förderkonzept
Das deutschlandweit einmalige Begabungsförderungskonzept wird dankenswerterweise gefördert von der Sparkassenstiftung „Zukunft für die Stadt Rosenheim“ zusammen mit der Stadt Rosenheim, unterstützt durch die Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker, die Gertraud-Stumböck-Stiftung, die Emmy-Schuster-Holzammer-Stiftung und die Bürgerstiftung Rosenheim.
Zurück zum Stück: Sofis Vater ist Lehrer und verantwortlich für die Schulbücherei, wo sich Sofi fast täglich aufhält. Während Schüler, Schulleiterin und Hexenrat nach dem Schatz suchen, hat Sofi das Zauberbuch längst gefunden – und stellt damit allerhand Unsinn an. Schließlich kann Frau Runge ihr das Buch abnehmen und glaubt damit, die Herrschaft über den Hexenrat und die ganze Welt erlangt zu haben. Doch die Geheimbeauftragte des Hexenrats für „gute Hexen“ nimmt sie fest und liefert sie dem Hexenrat aus. So sieht Sofi einer glücklichen Zukunft als Hexe entgegen, während die intrigante Frau Runge zur Strafe zeitlebens Schulleiterin ohne Konrektorin und Sekretärin bleiben muss. Großer Applaus belohnte das sprechstarke, textsichere und aktionsreiche Schülerteam mit einer sichtlich erleichterten Eva Harreuther. In der Aula wartete der rührige Elternbeirat der Grundschule mit einem kleinen Imbiss auf.